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Bewährungsstrafefür Untreue

  • VonMonika Kretzmer-Diepold
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Traunstein/Ruhpolding – Um ein zwischen 2014 und 2018 von einem inzwischen 60-jährigen Gastwirt gepachtetes Lokal in Ruhpolding ging es in einem komplizierten Verfahren vor dem Amtsgericht Traunstein.

Die zweite Hauptverhandlung fand nach einem Rechtsgespräch der Prozessbeteiligten am Montag ein überraschend schnelles Ende.

Das Schöffengericht mit Richter Thilo Schmidt verurteilte den in diesem Punkt geständigen Angeklagten einzig wegen gewerbsmäßiger Untreue durch drei unberechtigte Privatentnahmen mit einem Umfang von insgesamt 40 000 Euro.

Das Schöffengericht verhängte ein Jahr und zehn Monate Freiheitsstrafe, ausgesetzt auf vier Jahre zur Bewährung. Unter den Bewährungsauflagen war, in dieser Zeit nicht als selbstständiger Gastwirt zu arbeiten beziehungsweise Gesellschafter oder Geschäftsführer eines Gastronomiebetriebs zu sein. Aktuell ist der 60-Jährige nach seinen Worten in einem renommierten Wirtshaus angestellt als Kellner.

Drei Verhandlungstage lang hatte sich das Schöffengericht Ende 2020 bereits mit dem Fall befasst (wir berichteten).

Ursprünglich lagen dem früher schweigenden Angeklagten mit Verteidiger Jörg Hintermayr aus Bad Endorf zur Seite wesentlich mehr Delikte rund um das Pachtverhältnis zur Last. Der erste Prozess platzte, unter anderem wegen der unklaren Schadenshöhe.kd

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