Bernhard Hennes senior weitere sechs Jahre im Amt

Bernhard Hennes ehrte die ausgeschiedenen langjährigen Verbandsräte Benno Graf und Georg Schützinger (von links).
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Bernhard Hennes ehrte die ausgeschiedenen langjährigen Verbandsräte Benno Graf und Georg Schützinger (von links).

Grabenstätt. – Neuwahlen und Ehrungen bildeten die Höhepunkte der Versammlung des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Mühlener Gruppe, die im Saal der Schlossökonomie stattfand.

Die Mitglieder bestätigten ihren Vorsitzenden Bernhard Hennes senior für sechs weitere Jahre an der Verbandsspitze. Als Zweiter Vorsitzender zur Seite steht ihm weiterhin der neue Grabenstätter Bürgermeister Gerhard Wirnshofer. Außerdem wählte man die Bürgermeister Stefan Schneider (Bergen), Stefan Reichelt (Chieming) und Rainer Schroll (Vachendorf) sowie Klaus Muggenhamer und Marlies Kruse als weitere fünf Ausschussmitglieder. Alle Amtsinhaber wurden einstimmig gewählt.

Per Akklamation wurden Johann Pertl (für Schneider), Michael Holzmann (für Reichelt), Karin Neuhauser (für Muggenhamer), Michael Hasenknopf (für Kruse) und Andreas Schroll (für Schroll) zu neuen Stellvertretern bestimmt. Mit der örtlichen Rechnungsprüfung betraute man Reichelt, Schroll und Pertl. Den Wahlausschuss bildeten Wirnshofer, Schneider und Geschäftsführer Hans Getzreiter.

Eine Dankesurkunde und ein kleines Präsent überreichte Hennes den ausgeschiedenen Verbandsräten Georg Schützinger, der seit 2002 Mitglied und Rechnungsprüfer sowie früherer Grabenstätter Bürgermeister war, und Benno Graf, ehemaliger Chieminger Bürgermeister und 36 Jahre Mitglied des Verbandsrats.

Hennes informierte über die geplante Ultrafiltrationsanlage (UF-Anlage) am Pumphaus. Die Kabel, die das Baufeld durchqueren, seien verlegt und das Gelände vermessen worden. Das beauftragte Ingenieurbüro habe den Plan aber noch nicht beschlossen. Die Fertigstellung der Ultrafiltration soll bis 2021 erfolgen.

Ruf nach„drei Standbeinen“

Im Juni 2017 hatte man im Brunnen Mühlen eine Verunreinigung des Trinkwassers mit Bakterien festgestellt. Daraufhin wurde der Brunnen umgehend vom Netz genommen. Für die Quelle im Hauptpumpwerk in Mühlen entschied man, eine Ultrafiltration-Anlage, mit der man im Ernstfall Bakterien und Trübstoffe im Trinkwasser effektiv filtern könnte, zu bauen.

Getzreiter erklärte, dass die Ultrafiltration mindestens ein Jahr stabil laufen müsse, um die Sanierung der Quelle in Angriff nehmen zu können. Seit den Vorkommnissen bezieht der Zweckverband das Trinkwasser nur von der Quelle in Mühlen und dem Brunnen Tüttensee. Um die Wasserversorgung sicherzustellen, wäre es unerlässlich, in Zukunft wieder auf drei Standbeinen zu stehen. mmü

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