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Bernauer Tierheim

Bernauer Hunde-Duo Giselle und Sam suchen Zuhause

Mutter Giselle und ihr Sohn Sam sind unzertrennlich.
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Mutter Giselle und ihr Sohn Sam sind unzertrennlich.

Die Bernauer Tierschützer wollten der kleinen Hundefamilie eine Chance geben: Neues Zuhause gesucht für Hundemutter Giselle und Sohn Sam.

Bernau/Chiemgau – In Zusammenarbeit mit dem Verein Häuser der Hoffnung, der das Tierheim in Bernau-Neugarten betreibt, startet die Chiemgau-Zeitung eine neue Serie. Tiere aus dem Heim sollen in neue Hände vermittelt werden. Zum Auftakt geht es um das Hunde-Duo Giselle und Sam.

Giselle ist am 5. Februar 2021 mit ihren vier Kindern ins Bernauer Tierheim gekommen. Sie lebte in Rumänien auf der Straße und versorgte dort ihre Welpen. Dann wurde sie angefahren und ihr linker Hinterlauf zertrümmert. Trotzdem schleppte sie sich zu ihren Welpen und versorgte diese weiter. Den Teil ihres Beines, der nur noch in Fetzen an ihr hing, hat sie sich selbst unter Schmerzen abgebissen.

Hundemutter mit Welpen in Klinik gebracht

Tierschützer brachten sie mit ihren Jungen in eine Klinik, wo das Bein versorgt wurde, aber nachdem sie sich von der Operation halbwegs erholt hatte, brachte man die kleine Hundefamilie in ein Auffanglager, wo sie auf nacktem Beton ihr Dasein fristete.

Die Bernauer Tierschützer wollten der kleinen Hundefamilie eine Chance geben und tatsächlich konnten drei der Welpen schon in liebevolle Hände vermittelt werden.

Dann musste Giselle leider nochmals operiert werden, denn die Amputation in Rumänien war nicht korrekt durchgeführt worden. Die tapfere Giselle ertrug aber auch diese zweite Amputation und erholte sich innerhalb kurzer Zeit gut.

Ganz besonders inniges Verhältnis

An ihrer Seite ist immer ihr Sohn Sam. Er und Giselle haben von Anfang an ein ganz besonders inniges Verhältnis zueinander und sollen nicht getrennt werden, weshalb ein gemeinsames Zuhause gesucht wird.

Giselle geht trotz ihrer Behinderung gern spazieren und tobt auch ausgelassen mit ihrem Sohn durch die Wiesen, obgleich sie natürlich keine sehr langen Spaziergänge unternehmen kann.

Zukünftige Halter würden mit Rat und Tat vom Tierheim unterstützt. Wenn Sie sich für die beiden interessieren, melden Sie sich unter Telefon 0 80 51/96 17 338 bei Häuser der Hoffnung e.V. und schauen Sie sich unter www.häuser-der-hoffnung.de viele Fotos rund um die Geschichte der beiden an. (re)

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