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AUS DEM GEMEINDERAT

Bernau: Umbau von Kampenwand-Saal und Gastgarten

Die Wirtin möchte noch heuer mit dem Umbau beginnen.
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Die Wirtin möchte noch heuer mit dem Umbau beginnen.
  • VonElisabeth Kirchner
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Mit Zwei-Drittel-Mehrheit stimmte der Bernauer Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für den Bauantrag bezüglich des Gasthofes Kampenwand. Dort soll sich einiges tun.

Bernau – Schon mehrfach hat das Thema den Gemeinderat beschäftigt. Im vergangenen Jahr hatte das Gremium einen Antrag zum Abbruch und zur Neuerrichtung des Saales genehmigt, ohne dabei den Bestand zu berücksichtigen. Das Landratsamt monierte nun, dass auch der Brandschutz im Bestand einzuarbeiten sei. Daraufhin kam es zu einem neuen Plan: So wird unter anderem die Saalfläche von 162 auf 141 Quadratmeter verkleinert und der Nebenraum bekommt eine Treppe als Zugang zur Technik im Obergeschoss.

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Bei einem Treffen des Zweiten Bürgermeisters Gerhard Jell (CSU) mit Vertretern der Vereine schlugen diese eine Bühnen- und Saalvergrößerung vor. Bis zur Sitzung allerdings sei, so Jell (CSU) abschließend, keine Rückmeldung der Brauerei zu diesem Vorschlag erfolgt. Das Landratsamt habe „um eine Erteilung des gemeindlichen Einvernehmens bis zum 5. August gebeten.“ Geschäftsleiterin Irmgard Daxlberger empfahl, dem Bauantrag zuzustimmen. Es gehe schließlich auch um den Brandschutz, und: „Die Wirtin will heuer noch mit dem Umbau anfangen.“ Peter Steinmüller (CSU) befand diese Entwicklung als „bedauerlich“, der Saal werde „eine größere Gaststube, kein Festsaal.“

Bühne zu klein?

Auch Franz Praßberger (FW/ÜWG), Michaela Leidel (BL) und Josef-Georg Wörndl (CSU) äußerten sich ähnlich. Leidel sagte: „Die Kleinheit des Saals erschreckt mich“, Musikkapelle, Trachtler oder der Theaterverein könnten dann den Saal nicht mehr nutzen. Praßberger meinte, dass auch mobile Bühnenteile wenig bringen. „Der eigentliche Konsens, eine 2,5 auf sechs Meter große Bühne, ist definitiv zu klein.“ Wörndl befand den Raum hinter der Bühne schon jetzt im Ist-Zustand als klein.

„Wenn dann noch mal 20 Quadratmeter abgehen, ist der Saal nicht mehr nutzbar.“ Alexander Herkner (SPD) fragte, was passiere, „wenn wir jetzt ablehnen? Was gewinnt Bernau, wenn wir da nichts mehr haben?“ Jell beendete die Debatte. Dem Beschlussvorschlag der Verwaltung, dem Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen zu erteilen, folgten elf von 16 Gemeinderäten.

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