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VERSORGUNG SICHERSTELLEN

Bernau: Quellen-Sanierung für sicheres Trinkwasser

Ein Zaun schützt das Trinkwasservorkommen in Reit.
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Ein Zaun schützt das Trinkwasservorkommen in Reit.
  • Tanja Weichold
    vonTanja Weichold
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Bei der Gegenstimme von Severin Ohlert (Grüne) beschloss der Gemeinderat die Vollsanierung des Quellstrangs in Reit mit Sammelschacht gemäß dem Stand der Technik. Die Planung soll gemäß Beschluss heuer erfolgen, die Ausführung im Sommer 2022.Die Verwaltung ist beauftragt, Angebote von Planungsbüros einzuholen.

Bernau – Das Büro Geocrystal hatte Mitte April in nichtöffentlicher Sitzung die Notwendigkeit der Sanierung dargestellt. Laut Zweitem Bürgermeister Gerhard Jell (CSU) sei nun ein Gemeinderatsbeschluss zur Durchführung der Maßnahme erforderlich. Die Vollsanierung sei notwendig, weil die Gefahr bestehe, dass die Fassung beschädigt werden könnte, wenn Wurzeln entfernt und sie gespült werde.

Voraussetzung sei, dass während der sechs- bis neunmonatigen Sanierungsarbeiten die Versorgung mit 90 000 Kubikmetern Wasser für Bernau sichergestellt sei. Die Quellen sollen laut Jell gemäß aktueller Planung Ende 2022 wieder in Betrieb genommen werden können.

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Ohlert fragte, ob die Entnahmemenge dann um 30.000 Kubikmeter erhöht werde, was er ablehnte. Als Grund gab er an, dass das Grundwasser sinke. Jell erklärte, dass es um mögliche Mehrentnahmen gehe. Geschäftsleiterin Irmgard Daxlberger verwies darauf, dass der Beschluss für Planungen und Angebote getroffen werden müsse Der Gemeinderat werde bei den Entscheidungen mitgenommen.

Jakob Müller (CSU) hielt Ohlert entgegen, dass die Entnahme mit dem Grundwasser nichts zu tun habe. Das Wasser laufe vom Berg heraus. Ob die 30.000 Kubikmeter zusätzlich notwendig seien, sei dahin gestellt.

Gutes Wasser für Bernau sichern

Dritter Bürgermeister Franz Praßberger (ÜWG) vertrat die Meinung, dass jede Maßnahme zur Sicherung von Wasser ergriffen werden müsse. Gesetzliche Auflagen würden immer höher, es gehe darum, Bernau mit gutem Wasser zu versorgen.

Jell hatte zuvor erklärt, dass auch 30.000 Kubikmeter vom Verbund aus Hittenkirchen aus eigenem Gemeindegebiet zu bekommen seien.

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