Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


AUS DEM GEMEINDERAT

Bernau: Gerhard Kintscher für 25 Jahre Feuerwehrdienst geehrt

Franz Hochäuser, Gerhard Kintscher, Marcus Praßberger und Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (v.l.).
+
Franz Hochäuser, Gerhard Kintscher, Marcus Praßberger und Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (v.l.).
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
    schließen

Seit 25 Jahren steht Gerhard Kintscher als aktiver Feuerwehrmann der Bernauer Wehr Tag und Nacht im Dienst des Nächsten bereit. Für seine Verdienste ehrten ihn Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber (CSU) und Kreisbrandinspektor Franz Hochhäuser im Rahmen der Gemeinderatssitzung.

Bernau – Die Bürgermeisterin rechnete ihm vor, dass er es mit seinem Einsatz auf 21 600 Stunden oder 71 Arbeitsstunden gebracht habe. Kintscher sei im Juni 1995 in die Feuerwehr eingetreten, etwa zeitgleich mit seinem Dienstantritt als Gärtner im Bauhof der Gemeinde. Kommandant Marcus Praßberger, der zugleich Bauhofleiter ist, erklärte, dass die Ehrung normalerweise im Rahmen der Jahreshauptversammlung vorgenommen worden wäre. Da diese wegen der Corona-Pandemie nach wie vor nicht stattfinden kann, sei dies in die Gemeinderatssitzung verlegt worden.

Zahlreiche Ausbildungen und Leistungsprüfungen

Kintscher habe kurz nach seinem Eintritt in die Feuerwehr die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolviert. Im Laufe der Jahre folgten Ausbildungen zum Sprechfunker, zum Maschinisten für Löschfahrzeuge und zum Träger für Chemikalienschutzanzug (CSA). Zuletzt seit Kintscher im Jahr 2019 zum Hauptfeuerwehrmann befördert worden. Auch habe er zahlreiche Leistungsprüfungen absolviert.

„Er trägt seine Uniform mit viel stolz“, beschrieb Praßberger. „Immer wenn Not am Mann ist, übernimmst du.“ Die durchschnittlich 100 Einsätze pro Jahre bedeuteten Verzicht auf Familie, Freunde und manch schlaflose Nacht.

Urkunde des Innenministers und Feuerwehrehrenzeichen übergeben

Kreisbrandinspektor Hofhäuser sprach von 25 Jahren Entbehrungen, Dienst und „schiachen Bildern“. Er lobte die sehr gute Kameradschaft bei der Feuerwehr Bernau, die dies auffange. Ebenso dankte er den Bernauer Kameraden dafür, dass sie die Kreisbrandinspektion so gut aufnähmen, zum Beispiel wenn sie Räume für Schulungen benötigten. Dann verlas er die Urkunde, unterschrieben vom bayerischen Innenminister Joachim Herrmann. Bürgermeisterin Biebl-Daiber oblag es, Kintscher das Feuerwehrehrenzeichen anzustecken. Mit Klopfen drückte der gesamte Gemeinderat seine Wertschätzung aus.

Mehr zum Thema

Kommentare