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Ausgerichtet auf die Autobahn?

Bernau: 5G-Ausbau an Feuerwehr-Standort sorgt für Diskussionen im Gemeinderat

Die Deutschen Telekom GmbH will die Mobilfunkanlage am Standort der Feuerwehr Bernau mit 5G erweitern.
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Die Deutschen Telekom GmbH will die Mobilfunkanlage am Standort der Feuerwehr Bernau mit 5G erweitern.
  • VonElisabeth Kirchner
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Die Ankündigung der Deutschen Telekom GmbH, die Mobilfunkanlage am Standort der Feuerwehr Bernau mit 5G an der Chiemgaustraße im Rahmen eines verbesserten Informationsaustausches und der Beteiligung der Kommunen beim Ausbau der Mobilfunknetze zu erweitern, sorgte für eine lange Diskussion im Bernauer Gemeinderat.

Bernau – In dem Anschreiben der Telekom heißt es, dass dadurch die Mobilfunkversorgung verbessert werde.

Mietvertrag vorhanden

Zudem soll, so Geschäftsleiterin Irmgard Daxlberger weiter, die Anlage Richtung Autobahn und keinesfalls Richtung Ort ausgerichtet werden. Auf Nachfragen von Jakob Müller (CSU) bestätigte Daxlberger, dass es für den Mobilfunkstandort einen Mietvertrag gebe. Sascha Klein (WMG) erklärte den Antrag für „zustimmungswürdig“, auf der A8 müsse 5G her. Peter Pertl (CSU) hingegen meinte, dass es im Ort schon genügend Funkmasten gebe.

Wildwuchs befürchtet

Frank Praßberger (FW/WG) schloss sich dieser Ansicht an. Er hakte nach, ob 5G dann 4G ersetze. Auch Michaela Leidel (BL) sprach von einer „Häufung der Masten“ und hakte bei der Notwendigkeit von weiteren Masten nach. Ihrer Meinung nach gebe es da einen „ziemlichen Wildwuchs.“ Pia Ostler (Grüne) meinte, dass bei 5G die Sendemasten ziemlich eng stehen müssten. Sie erkundigte sich nach der Schädlichkeit der Strahlung. Daxlberger sagte, dass auch sie nur diese Informationen habe. Referent Käßler von der Telekom habe ursprünglich zugesagt zu kommen, dann aber abgesagt. Daxlberger schlug deshalb vor, die Telekom erneut einzuladen und vorab gezielt Fragen zu stellen.

Aus den Reihen des Gremiums kamen daraufhin Vorschläge für Fragen: Wo sind die Standorte der Telekom? Wem gehört welcher Masten? Wie schaut es aus mit der Sendeleistung, wenn Masten nah beieinander stehen? Reicht ein Mast für Bernau nicht aus? Müller bat noch, den Mietvertrag zu überprüfen.

Fragenkatalog wird erstellt

Zweiter Bürgermeister Gerhard Jell (CSU) erklärte, dass die Verwaltung den Fragenkatalog zusammenstellen werde. Er hoffe, dass die Fragen bald ausreichend beantwortet werden können. Im übrigen sei es eine reine Information der Telekom gewesen, dass die Umstellung noch im Laufe des Jahres geplant sei.

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