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15 ehrenamtlichen Kräfte bei Lawinengefahr im Einsatz

Bergwacht rettet vierköpfige Familie vom Luftbodensteig

Trotz Dämmerung war noch genug Tageslicht vorhanden, um bis zur Stoibenmöser-Alm zu gehen. Bergwacht
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Trotz Dämmerung war noch genug Tageslicht vorhanden, um bis zur Stoibenmöser-Alm zu gehen. Bergwacht
  • Tanja Weichold
    VonTanja Weichold
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Die Bergwachten Marquartstein und Schleching retteten am Sonntag eine verstiegene vierköpfige Münchener Familie, die auf dem Luftbodensteig Richtung Taubensee aufgrund der hochwinterlichen Wetterverhältnisse festsaß.

Marquartstein – Laut Bericht der Bergwacht stellte sich beim ersten Telefonat des Einsatzleiters mit den Vermissten heraus, dass sie sich im steilen Waldgelände befanden und einer der beiden Hunde abhandengekommen war. Per Telefon konnte die Familie dann mit den fünf und sieben Jahre alten Kindern zwar zum Steig zurückgelotst werden. Aber von da hätten sie sich nicht mehr weiter auf dem steilen harschigen Luftbodensteig absteigen trauen.

Da vom Tal aus absolut unklar gewesen sei, welcher Zustieg zur für die Einsatzkräfte lawinensicher und überhaupt machbar sei, versuchten die Einsatzkräfte die Familie von Hinterwössen, von Schleching aus und über die Stoibenmöser-Alm zu erreichen, berichtet die Bergwacht.

Es herrschte Lawinenwarnstufe 2, erklärt Joseph Auer von der Bergwacht Marquartstein auf Nachfrage der OVB-Heimatzeitungen. Er ergänzt: „Da muss man jeden Hang einzeln beurteilen, ob er gefährlich oder sicher ist.“ Die Einsatzkräfte seien mit der Lawinenausrüstung unterwegs gewesen.

Nach circa einer Stunde trafen die ersten Rettungskräfte bei der Familie ein. Der Hund war zwischenzeitlich wieder zurückgekehrt. Da es noch ausreichend Tageslicht gab, führten die Einsatzkräfte die Familie zu Fuß zur Stoibenmöseralm, der sich als der bestmögliche Weg darbot.

Inzwischen war es der Bergewacht gelungen, mit dem Bergwacht All-Terrain-Vehicle (ATV) bis zur Alm vorzudringen und so konnten in mehreren Fahrten alle Geretteten sicher ins Tal gebracht werden.

Der Einsatz dauerte für die 15 ehrenamtlichen Kräfte 3,5 Stunden. Im Einsatz waren die Rettungsfahrzeuge und ATVs der Bergwachten Schleching und Marquartstein. Auer ergänzt: „Die Familie hat richtig reagiert.“ Dennoch räumt er ein: „Man sollte sich dort momentan bei dem Wetter nicht aufhalten.“RE/tw

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