Erste Gottesdienste

Beim Unterwössener Pfarrer Alfons Lay ist von Ruhestand keine Spur

Der Traunsteiner Alfons Lay ist Ruhestandpfarrer im Pfarrverband Oberes Achental.
+
Der Traunsteiner Alfons Lay ist Ruhestandpfarrer im Pfarrverband Oberes Achental.

Kurat Alfons Lay unterstützt ab sofort die Seelsorger im Pfarrverband Oberes Achental. Der Ruhestandspfarrer hat jüngst an neuer Wirkungsstätte seinen ersten Gottesdienst gefeiert.

von Ludwig Flug

Unterwössen – Seit 1997 wirkte Lay in Unterammergau im Ammertal. Als er vor wenigen Wochen 70 Jahre alt wurde, trat er in den Ruhestand. Da er aber weiterhin mitwirken möchte, unterstützt er jetzt die Seelsorger im Pfarrverband Oberes Achental. „Unterammergau ist für mich eine zweite Heimat geworden“, so der Kurat zum Abschied in Sankt Nikolaus in Unterammergau.

Spätberufen von der Sparkasse zum Priestertum gefunden

Lay wurde im August 1950 in Traunstein geboren. Hier ist er mit fünf Geschwistern aufgewachsen. Nach der Schule arbeitete er 14 Jahre in der Kreissparkasse Traunstein. „Von daher werden mich vielleicht noch einige kennen“, sagt Lay.

Lesen Sie auch:

Wegen Corona: Christmetten an Weihnachten im Raum Mühldorf früher oder gar nicht

Nach einem tiefen Berufungserlebnis habe ich er Weg zum Priestertum als Spätberufener beschritten. Geweiht wurde er 1989 von Friedrich Kardinal Wetter. Dann war er in Peiting Sankt Michael und München Sankt Margret, Sendling, als Kaplan tätig. Nach verschiedenen Einsatzstellen in Degerndorf-Brannenburg und Teisendorf kam er im September 1997 nach Unterammergau.

Das könnte sie auch interessieren:

Raus aus der Kirche, rauf auf Youtube: So rettet Prien in Corona-Zeiten sein Werihnachts-Musical

Durch Corona heuer Raum zur Besinnung

Der Pfarrverbandsleiter, Pfarrer Martin Straßer, freute sich, in Lay einen Mann zu begrüßen, der mit ganzem Herzen bei der Sache ist. Im Gottesdienst in Sankt Martin verlas er den Hirtenbrief von Kardinal Reinhard Marx zum Advent: Ein Jahr Corona habe das Leben von Grund auf verändert und zeige, wie zerbrechlich es ist. Es stelle sich die Frage, ob eine solche Krise die Gemeinschaft stärke oder spalte. Sei der Advent der Vorjahre von Hektik geprägt, biete er dieses Jahr den Raum zur Besinnung auf das, was wesentlich ist. Eine musikalische Facette brachten die Lamstoa Harfendirndln ein.

Kommentare