Bedrohte Arten: Der Grasfrosch

Zum Volksbegehren „Rettet die Bienen - Rettet die Artenvielfalt“ stellt die Chiemgau-Zeitung in Zusammenarbeit mit dem Bund Naturschutz Traunstein bedrohte Arten vor, die in der Region vorkommen.

Eine davon ist der Grasfrosch. Er, so informiert der Bund Naturschutz, kommt noch in ganz Bayern vor, doch ist er nicht mehr wie früher allgegenwärtig in Feld und Flur. Er bildete die Nahrungsgrundlage für viele andere Tierarten, vom Storch über Iltis bis zum Hecht. Heute sind die meisten Grasfroschbestände relativ klein, da es kaum mehr nasse Wiesen gibt, einer seiner wichtigsten Lebensräume im Sommer. Und wo es solche Wiesen noch gibt, überlebt es kaum ein Frosch, wenn die Mahd mit dem Kreiselmäher erfolgt. Helfen würden dem Grasfrosch Staudenfluren und Randstreifen statt Äcker entlang der Bäche und die Ausweitung von Feuchtwiesen mit schonender Bewirtschaftung. In seine Laichgewässer sollten keine Fische eingesetzt werden, denn sie fressen die Frisch-Kaulquappen. Bis zum 13. Februar kann man sich im Rahmen des Volksbegehrens im Rathaus eintragen. Beate Rutkowski

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