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Dutzende neue Plätze

Prien bekommt ein neues Seniorenheim: Das sind die Details

Das Caritas-Altenheim St. Josef am Ortsrand von Prien in Trautersdorf soll abgerissen und in zwei Etappen ein Neubau errichtet werden.
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Das Caritas-Altenheim St. Josef am Ortsrand von Prien in Trautersdorf soll abgerissen und in zwei Etappen ein Neubau errichtet werden.
  • Dirk Breitfuß
    VonDirk Breitfuß
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Mit zwei Monaten Verzögerung hat der Marktgemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im König-Ludwig-Saal einstimmig ein Aufstellungsverfahren für den Bebauungsplan „Bauernberger Straße“ in die Wege geleitet. Er wird den Rechtsrahmen für den Neubaus des Caritas-Altenheims St. Josef in Trautersdorf bilden.

Prien – Wie berichtet, will der Wohlfahrtsverband das über 50 Jahre alte Altenheim St. Josef abreißen und in zwei Bauabschnitten erneuern.

Im Neubau soll es nach Caritas-Angaben 64 stationäre Plätze und 24 in der Tagespflege geben. Zusätzlich plant die Caritas 41 Wohnungen unterschiedlicher Größe für betreutes Wohnen sowie jeweils fünf für Mitarbeiter und die Ordensschwestern, die zum Pflegepersonal gehören.

Bauamtsleiter Thomas Lindner erläuterte dem Marktgemeinderat vor der Abstimmung die Eckdaten. Der westliche Baukörper soll eine Grundfläche von 750 Quadratmetern und zwölf Meter hohe Wände haben. Der östliche Trakt soll sich über 1550 Quadratmeter erstrecken, seine Wände sollen in einem Teilbereich mit vier Vollgeschossen bis zu 13 Meter hoch werden. „Städtebaulich tritt gegenüber dem Ist-Zustand eine deutliche Verbesserung des Ortsrandes an der Bauernberger Straße ein, da der geplante Neubau weniger in die freie Landschaft ragt als das bestehende Gebäude“, heißt es in den Sitzungsunterlagen unter anderem.

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Die beiden neuen Gebäude sollen mit begrünten Flachdächern versehen werden, die auch zur zeitlich verzögerten Ableitung von Niederschlagswasser genutzt werden sollen. Auf einer Teilfläche sind aufgeständerte Fotovoltaikanlagen geplant. Julia Niemeyer (Bürger für Prien) sprach sich für größere Fotovoltaikanlagen im Sinne des Klimaschutzes aus. Friedrich erwiderte, dass bei der heutigen Förder-Konditionen nur die Produktion von Solarstrom für den Eigenbedarf wirtschaftlich sei.

Rosi Hell (CSU) und Gabi Schelhas (SPD) kritisierten die Dachform, stimmten der Gesamtplanung aber trotzdem zu. Zweiter Bürgermeister Michael Anner (CSU) sprach von einer „verträglichen“ Dachform mit der Begrünung. Grundsätzlich lobte er das Vorhaben als „zukunftsweisend. Wir brauchen Pflegeplätze“.

So sollen die beiden neuen Gebäude des Altenheims auf dem Grundstück angeordnet werden.

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