Bebauungsplan „Rimsting-Süd“ muss geändert werden

Es gibt einen ersten Entwurf für das geplante Mehrfamilienhaus an der Paradiesstraße/Südstraße in Rimsting. Thümmler
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Es gibt einen ersten Entwurf für das geplante Mehrfamilienhaus an der Paradiesstraße/Südstraße in Rimsting. Thümmler

Rimsting �� Mit der Anfrage für eine größere Änderung des Bebauungsplans „Rimsting-Süd“ hatte sich der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung zu befassen.

So soll der Neubau eines Mehrfamilienhauses an der Paradiesstraße/Südstraße und eines Ein- oder Zweifamilienhauses an der Südstraße erfolgen.

Bestandsgebäudewerden abgerissen

Das Gremium war einstimmig der Meinung, dass der Änderung des Bebauungsplanes für zwei Grundstücke an der Paradiesstraße und damit dem Bau eines Mehrfamilienhauses zugestimmt werden kann. Für den Bau eines Ein- oder Zweifamilienhauses an der Südstraße sollen noch konkretere Angaben vorgelegt werden. Wegen der Anfrage des Antragstellers sollen die beiden Bestandsgebäude an der Paradiesstraße 3 und 5 abgerissen werden und an ihrer Stelle ein Mehrfamilienhaus mit sechs Wohneinheiten und einer Tiefgarage errichtet werden.

Das in Frage kommende Grundstück mit den Flurnummern 562 und 563 erstreckt sich von der Paradiesstraße zur Südstraße. Im nördlichen Teil, an der Ecke Paradiesstraße/Südstraße, soll das Mehrfamilienhaus entstehen und im südlichen Teil ein Ein- oder Zweifamilienhaus. Bürgermeister Andreas Fenzl (CSU) vertrat die Meinung, dass man im Sinne der Innenraumverdichtung auch hier ein größeres Gebäude zulassen könne, zumal gegenüber, an der Paradiesstraße, zuletzt drei große Mehrfamilienhäuser entstanden seien.

Die derzeit noch bestehenden zwei Gebäude haben zusammen eine Grundfläche von 230 Quadratmetern und das geplante Mehrfamilienhaus soll eine Fläche von 286 Quadratmetern umfassen.

AngrenzendeBugalowbauten

Die Grundstücksteilung der zwei Grundstücke werde aber, nach den Ausführungen des Antragstellers, so geregelt, dass die vorgeschriebene Grund- und Geschossflächenzahl eingehalten werden könne. Als vertretbar sah das Gremium auch die beantragte seitliche Wandhöhe von 6,35 Meter an.

Das Gremium gab zu bedenken, dass im Osten der Südstraße sechs Bungalowbauten angrenzen. Die dortigen seitlichen Wandhöhen betragen aber nur 3,50 Meter, so Geschäftsführerin Regina Feichtner. Zwar sei das Mehrfamilienhaus möglichst weit von der Südstraße abgerückt, sodass ein ausreichender Abstand gegeben sei. Trotzdem solle, im Zuge der Höhenfestsetzung des Mehrfamilienhauses, auf diesen Umstand ein besonderes Augenmerk gelegt werden. th

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