Bebauungsplan „Gschwall Nord“ beschlossen

Die erneute Änderung des Bebauungsplans im Baugebiet „Gschwall Nord“ wurde im Gemeinderat behandelt und einstimmig abgesegnet. Wegscheider
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Die erneute Änderung des Bebauungsplans im Baugebiet „Gschwall Nord“ wurde im Gemeinderat behandelt und einstimmig abgesegnet. Wegscheider

Inzell –. Der Inzeller Gemeinderat behandelte in seiner Sitzung die Aufstellung der vierten Änderung des Bebauungsplans „Gschwall Nord“ und legte die neue Satzung für die Wasserversorgung in der Gemeinde fest.

Ein Bauantrag wurde abgesegnet und Informationen seitens der Verwaltung sowie Anfragen der Gemeinderäte bearbeitet. Der Bauantrag handelte von einem barrierefreien Umbau der Erdgeschosswohnung sowie dem Anbau eines Wintergartens an ein bereits bestehendes Gebäude in der Adlgasser Straße.

Die Antragsteller wollen einen erdgeschossigen Wintergarten mit den Abmessungen von vier mal fünf Metern (etwa 20 Quadratmeter mit Wohnfläche 15,15 Quadratmeter) errichten. Das geplante Bauvorhaben liegt zwar im Außenbereich, doch alle Vorgaben werden eingehalten. Da das Gebiet erschlossen ist, gab es seitens des Gemeinderates keine Einwendungen gegen den Bauantrag.

Während der öffentlichen Auslegung zur Aufstellung der vierten Änderung des Bebauungsplans „Gschwall Nord“ (vom 9. März bis 14. April), sind keine Stellungnahmen der Bürger bei der Gemeinde eingegangen.

Einige Fachbehörden machten jedoch Angaben zum Bebauungsplan.

Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege wies auf bodendenkmalpflegerische Belange hin. Eventuell zutage tretende Bodendenkmäler sind diesem Amt oder an die Untere Denkmalschutzbehörde unverzüglich zu melden. Zur Anzeige verpflichtet sind auch der Eigentümer und der Besitzer des Grundstücks sowie der Unternehmer und der Leiter der Arbeiten, die zu dem Fund geführt haben.

Das Bayerische Landesamt für Umwelt erläuterte, dass nach der Gefahrenhinweiskarte für Geogefahren an der steilen Böschung zur Bundesstraße, eine Anfälligkeit für Hanganbrüche besteht. Eventuelle Einleitungen von Oberflächenwasser oberhalb der Böschung sind daher kritisch zu sehen.

Die Deutsche Telekom machte darauf aufmerksam, dass sich im Geltungsbereich Telekommunikationslinien befinden, die durch die geplanten Baumaßnahmen möglicherweise berührt werden. Es wird daher gebeten, die Beteiligten bei der Planung und Bauausführung darauf hinzuweisen, dass diese Linien nicht verändert oder beschädigt werden. Baumpflanzungen dürfen den Bau, die Unterhaltung und Erweiterung der Telekommunikationslinien nicht behindern. Die Änderungen wurden eingearbeitet und mit dem Satzungsbeschluss fortgeführt.

Die Gemeinderäte stimmten geschlossen für die erneute Änderung des Bebauungsplans. wet

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