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BÜRGERVERSAMMLUNG

Badesteg ganz oben auf der Hitliste

Neben der baufälligen Fußgängerbrückenahe des alten Elektrizitätswerks im Eichental (links am Bildrand) baut der Markt Prien für voraussichtlich insgesamt 223 000 Euro als Ersatz eine neue.  Markt Prien
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Neben der baufälligen Fußgängerbrückenahe des alten Elektrizitätswerks im Eichental (links am Bildrand) baut der Markt Prien für voraussichtlich insgesamt 223 000 Euro als Ersatz eine neue. Markt Prien

Geht es nach der Lautstärke des Beifalls, war der Neubau der Badestegs neben der Polizeibootshütte im Forellenweg in Osternach 2017 die wichtigste Baumaßnahme in der Marktgemeinde.

Prien – Der Polizeisteg, wie er bei Einheimischen heißt, war im vergangenen Jahr erneuert und mit einem Geländer ergänzt worden.

Noch kräftiger klatschten die rund 200 Zuhörer nur für ein Bauwerk, an dem gar nichts verändert worden ist: Die historischen Bahnsteigdächer waren unter Denkmalschutz gestellt worden, nachdem sich herausgestellt hatte, dass die gusseisernen Säulen aus dem selben Material hergestellt worden waren wie die erste deutsche Eisenbahn, der „Adler“, erinnerte Bürgermeister Jürgen Seifert in der Bürgerversammlung im König Ludwig Saal. Der Markt Prien hatte zuvor jahrelang mit der Deutschen Bahn um den Erhalt der unverwechselbaren Dächer gerungen, unter anderem zwei Gutachten anfertigen lassen. Die Bahn wollte sie abreißen und durch Standardüberdachungen wie auf allen anderen Bahnhöfen ersetzen. „Jetzt ist der Eigentümer verpflichtet, die Dächer zu erhalten“, schlussfolgerte Seifert die Konsequenz aus dem Denkmalschutz. Die Bahn muss nun für den Erhalt aufkommen.

Der Bürgermeister berichtete über eine Reihe von Brücken, und Straßenbaumaßnahmen aus dem Jahr 2017 mit einem Gesamtvolumen von knapp einer halben Million Euro. Allein die Hälfte davon entfällt auf eine neue Fußgängerbrücke beim alten E-Werk im Eichental, die noch in Bau ist und die alte, marode Brücke daneben ersetzen wird.

Der neue Minikreisel an der Kreuzung See-/Hochriesstraße, der quasi in letzter Minute vor dem ersten richtigen Wintereinbruch im Dezember fertiggeworden war, bekam auch Applaus als Verbesserung der stauträchtigen Situation an diesem Knotenpunkt.

Für heuer kündigte Seifert im Frühjahr die weitgehende Erneuerung der Stützmauer am Brucker Kreisel an, die von der Gemeinde wegen Fehlern in der Entwässerung nie abgenommen worden war. Mit Ingenieurbüro und Baufirma habe man sich zwischenzeitlich geeinigt, berichtete Seifert.

Hoffnung machte er allen, die auf den Bau der kommunalen Hälfte im neuen Wohnquartier Eglwies warten. Dort sollen sieben Reihenhäuser und mit der Maro-Genossenschaft als Vertragspartner 18 Wohnungen in Geschossbauten entstehen, die alle nach fixen Kriterien an Bewerber zu Preisen vergeben werden, die unter denen auf dem freien Markt liegen sollen.

Verzögerungen beim Vollzug des Projekts begründete Seifert mit „privatrechtlichen Schwierigkeiten“. Er sei „zuversichtlich, dass heuer die ersten Bagger anrücken“. db

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