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Saison wegen Corona verkürzt

Außergewöhnliches Jahr für die Tourismusgemeinde Seeon-Seebruck

Tourismusleiter Matthias Ziereis brachte den Tourismus und die Römer in der digitalen Bürgerversammlung näher.
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Tourismusleiter Matthias Ziereis brachte den Tourismus und die Römer in der digitalen Bürgerversammlung näher.

Die Corona-Pandemie verkürzte die Tourismussaison vergangenes Jahr auf fünf Monate. Die Chiemseegemeinde Seeon-Seebruck verbuchte eine enorme Nachfrage und ging in eine Saisonverlängerung. Am 2. November 2020 war allerdings wieder Schluss.

Seeon-Seebruck – Ein großer Teil der digitalen Bürgerversammlung der Gemeinde Seeon-Seebruck befasste sich mit dem Thema Tourismus, den Römern in der Gemeinde und den Arbeitsgruppen, die hierzu im Vorjahr zu verschiedenen Themen gebildet wurde.

Rückgang der Gästezahlen um knapp ein Drittel

Tourismusleiter Matthias Ziereis schlüsselte die Zahlen auf: Die Gästezahlen sanken gegenüber dem Vorjahr fast 49 500 auf rund 33 300. Die Übernachtungen gingen von über 200 000 auf 176 000 zurück. Dies sei für die verbleibenden fünf Monaten, in denen im vergangenen Jahr geöffnet werden durfte, sehr viel. Erfreulicherweise erhöhte sich die Zahl der verfügbaren Gästebetten von um elf auf 1279.

Die Tourist-Info stand den Gästen mit Rat und Tat zur Seite, informiert über aktuelle Freizeit- und Ausflugstipps und machte auf Angebote und Öffnungszeiten der heimischen Gastronomie aufmerksam. Es gab mehrere Aktionen, zum Beispiel den „Gastro-Stempel“.

Gute Auslastung jäh unterbrochen

Die Saisonverlängerung nach dem coronabedingten späten Start hatte mit der gesetzlichen Schließung am 2. November wieder ein jähes Ende. „Die gute Auslastung unserer Betriebe hätte sich auch noch weit in den Herbst hineingezogen“, sagte Ziereis. „Die Urlaubsanfrage war den ganzen Sommer über enorm“, freute sich der Tourismuschef.

Aktuelle Artikel und Nachrichten finden Sie in unserem Dossier zur Corona-Pandemie

Gefordert war er mit seinen Mitarbeitern von den vielen Naherholungssuchenden und die mitunter nicht immer einfachen Vorschriften durch Corona.

Eineinhalb Tonnen Müll aus der Alz gefischt

Zwei Arbeitsgruppen mit dem „Markenprozess“ zur Förderung der touristischen Entwicklung und dem „Bootstourismus auf der Alz“ wurden eingeführt. Die stark frequentierte Alz wurde im vergangenen Sommer in einer Säuberungsaktion von eineinhalb Tonnen Müll befreit.

Die Tourismusreinrichtung informierte regelmäßig regionale Gewerbetreibende und das Basispaket der „Virtuellen 360°-Gemeindetour“ ist für Tourismustreibende momentan kostenlos nutzbar.

Einer der best erforschtesten Römerorte

Ein wichtiger Punkt sind auch weiterhin die Römer in der Gemeinde. „Hier verbirgt sich ein touristisches Alleinstellungsmerkmal, das uns zwischen München und Salzburg einmalig macht“, betont Ziereis. Seebruck gilt als einer der best erforschtesten Römerorte in Bayern und der Archäologische Rundweg zeigt auf 27 Kilometern 4000 Jahre Menschheitsgeschichte in allen drei Ortsteilen.

Hermann Hollweck schuf die beiden Stahlkonstruktionen „Prätorianerkopf“ im Römergarten und das „Römerschiff“ im kleinen Kurpark. Die Vermessung der Römersteine und die weitere Erforschung der Vergangenheit im Rahmen des Leaderprojektes der Römerregion Chiemgau wird weitergeführt. Seit Kurzem gibt es im Internet einen Audioguide zum Herunterladen.

Tourismus-Chef hofft auf baldige Öffnung

Die Tourist-Info stellte die Römergemeinde Seeon-Seebruck und ihre Angebote auf Bayerns größter Reisemesse „f.re.e.“ in München vor. Zum Abschluss sagte Matthias Ziereis, er hoffe auf eine baldige Gastronomieöffnung und die Aufhebung des Beherbergungsverbotes und einer erfolgreichen Saison.

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