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Musikschule fehlt Saal

So viele Musikanten begeistern: Außenbühne des Chiemsee-Saales für Bläserworkshop zu klein

Die Außenbühne des Chiemseesaales reichte nicht aus: Die 50 Musiker und Musikerinnen des Bläserworkshops gaben unter der Leitung von Peter Gasser (links) den Indian River und einen Irish Dream zum Besten.
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Die Außenbühne des Chiemseesaales reichte nicht aus: Die 50 Musiker und Musikerinnen des Bläserworkshops gaben unter der Leitung von Peter Gasser (links) den Indian River und einen Irish Dream zum Besten.

Das Publikum war von den Darbietungen begeistert: Stimmungsvolles Sommerkonzert der Musikschule Prien im Kurpark.

Prien – Zum Schlusskonzert am Schuljahresende luden die jungen Musikanten und das Lehrerkollegium der Musikschule Prien in den Kurpark. Und gleich für die erste Besetzung reichte die Außenbühne des Chiemseesaales gar nicht aus. Die 50 Musiker und Musikerinnen des Bläserworkshops -– allesamt Schüler der Bläserlehrkräfte der Musikschule – bildeten vor und auf der Bühne ein beeindruckendes Orchester, das unter der Leitung von Peter Gasser den Indian River und einen Irish Dream zum Besten gaben.

30. Dienstjubiläum für Peter Gasser

Während der Coronakrise waren gerade die Bläsergruppen besonders von Ausfallzeiten betroffen. Mit diesem wieder zusammenführenden Projekt wollte die Musikschule den jungen Blasmusikern zeigen, wie beglückend das Zusammenspiel im Ensemble sein kann, erklärte Musikschulleiterin Brigitte Buckl. Dass die Musikschule leider immer noch nicht über einen Saal verfüge, in dem solch wichtige Großgruppenproben möglich wären, gab sie Bürgermeister Andreas Friedrich und Kulturreferentin Karina Dingler in ihrer Begrüßung gleich mit auf den Weg. Peter Gasser wurde „nach getaner Arbeit“ mit einem Präsentkorb für sein 30. Dienstjubiläum geehrt.

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Der nachfolgende Kinderchor „Ohrwürmchen“ hatte ein ganz anderes Problem. Krankheitsbedingt gab’s an dem Abend nur vier Sängerinnen, die aber – sensibel begleitet von ihrer Chorleiterin Johanna Häberlein – trotzdem begeistert ihre drei Lieder aus Griechenland, Marokko und Spanien vortrugen.

Mit den „Priener Streichkatzerl“ unter der Leitung von Romana Kemlein-Laber ging es dann weiter nach Südamerika, die etwas ältere „Geigerei Prien“ spielte das Finale aus Händels Wassermusik. Geigenlehrerin Romana Kemlein-Laber und ihre Querflötenkollegin Valentina Urli-Safaric bekamen für 20 Jahre Musikschularbeit einen Blumenstrauß überreicht.

Leistungsprüfungen bestanden

Die schon fortgeschrittenen Gitarren-Schüler von Manfred Mokros, Jonah Stabe und Julen Böhmer, leiteten mit drei Stücken über zur Ehrung der Absolventen der „Freiwilligen Leistungsprüfungen“, die stolz ihre Urkunden entgegennahmen. Das Blechbläserensemble unter Joseph Schillinger spielte Salt and Pepper.

Nach der Pause präsentierte das Bläserensemble unter der Leitung von Elisabeth Dögerl und Bernhard Hagspiel zwei Volksweisen. Beim Vorspiel des Zithertrios „Glücksklee-Musi“ musste dessen Lehrerin Brigitte Buckl ausfallsbedingt gleich selbst zur Zither greifen, damit der „Gschafft is“-Walzer erklingen konnte.

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Heidi Martl begleitete ihre beiden Hackbrettspielerinnen Sophia Kudernatsch und Ronja Fürst bei einem irischen Medley und bildete mit Eva Schuster am Hackbrett und Julius Brodler am Akkordeon ein Trio mit der Tarantella Tortorella.

Julian Einsiedler spielte gemeinsam mit seiner Lehrerin Romana Kemlein-Laaber ebenfalls ein italienisches Stück. Die vier (völlig ungefährlichen) „Monsters of Groove“ bewiesen gemeinsam mit Lehrer Tilo Heinrich ihre Rhythmus-Sicherheit bei dem Stück „Matt an the funky blocks“.

Ruhe erst gegen Ende des Konzertes

Leider erst gegen Ende des Konzertes kamen einige der anwesenden Eltern der mittlerweile dritten Bitte der Moderatorin nach, ihre im Kurpark lautstark spielenden Kinder einzufangen, sodass beim Vortrag des Allegro des ersten Satzes der fünften Symphonie von Ludwig van Beethoven durch Isabell und ihrer Mutter Britta Korte ein besonders anrührender Moment des Abends entstand: Eine dem Konzert angemessene Ruhe breitete sich im mittlerweile dämmrigen Kurpark aus.

So beschloss die Small-Band der Musikschule (die coronabedingte kleine Besetzung der Big Band) mit zwei Stücken einen stimmungsvollen Sommerabend mit vielfältiger Musik. Beeindruckt von den hervorragenden Darbietungen der Musikschüler bedankte sich das Publikum mit großem Applaus bei den Mitwirkenden.

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