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Aus dem Marktgemeinderat

Ausgeklügeltes Konzept für drei Grassauer Vereine: Das ist der Zukunftsplan

Ein Ausschnitt des Baufensters für das beschlossene Sportanlagenkonzept. Eder
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Ein Ausschnitt des Baufensters für das beschlossene Sportanlagenkonzept.
  • VonTamara Eder
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Der Marktgemeinderat Grassau beschließt einstimmig ein neues Konzept für die Sportanlagen. Es handle sich um eine Zukunftsplanung, machte Bürgermeister Stafan Kattari deutlich.

Grassau – „Es ist gelungen, viele Interessen in dieses Konzept für die Sportanlagen zu integrieren“, betonte Bürgermeister Stefan Kattari (SPD) in der Marktgemeinderatssitzung. Maximilian Wüstinger vom Planungsbüro „Wüstinger Rickert“ stellte dem Gremium den Entwurf zur Neuplanung der Sportanlagen vor.

Ausgangssituation ist, so Kattari, dass bei den Sportanlagen drei Vereine zwei Vereinsheime unterhalten, die beide nicht auf dem neuesten Stand seien. Im Sportlerheim des ASV seien vor allem die Leitungen stark sanierungsbedürftig, was die Schützengesellschaft, die im Keller des Gebäudes beheimatet sind, bereits erfahren musste.

Heim für drei Vereine geplant

Auch das Vereinsheim des Tennisclubs müsste ertüchtigt werden, so der Bürgermeister. Die Gastronomie im Tennisheim funktioniere, die im Sportlerheim jedoch nicht. Geplant sei nun ein Vereinsheim für die drei Vereine, ASV, Tennisclub und Schützengesellschaft Mietenkam.

Der Rathauschef betonte, dass mit den drei Vereinen gemeinsam konstruktive Gespräche geführt wurden, auch um den ungefähren Platzbedarf für die Größe des Baufensters abzufragen. Mittlerweile wurden drei Entwürfe ausgearbeitet, die sich in der Größe des Baufensters für das Vereinsheim zwischen 1100 und 600 Quadratmeter bewegen. Er empfehle das große Baufenster von 1100 Quadratmeter, da man nicht wisse, ob weitere Nutzungen sinnvoll integriert werden können, so Kattari. Wichtig sei, dass der Zeitraum für die Realisierung langfristig bemessen ist.

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„Ich sehe keine Chance, ein Vereinsheim in dieser Wahlperiode zu realisieren. Dazu fehlen uns die finanziellen Mittel“, betonte Kattari. Es handle sich um eine Zukunftsplanung, die frühestens in fünf bis acht Jahren umgesetzt werden könne. Zum Konzept informierte er, „dass niemand ausziehen muss, die bestehenden Vereinsheime können so lange genutzt werden, bis das neue Vereinsheim steht“, erklärte der Bürgermeister.

Auch werden sieben Tennisplätze nach der Bauphase zur Verfügung stehen, ausreichend für Turniere. Im neuen Vereinsheim soll eine Vereinsgastronomie entstehen. Mit der Planung sei auch eine Neuordnung der Parkflächen verbunden, die derzeit eher ungeordnet vorhanden sind. Verschoben werde auch der Verkehrsübungsplatz.

Tennisplätze langfristig gut nutzbar machen

Maximilian Wüstinger machte deutlich, dass die Planung ein paar Kniffe benötigte, um die Tennisplätze langfristig gut nutzbar zu machen. Wichtig sei, dass nahe des Vereinsheims die weiteren Stellplätze situiert werden. Das neue Vereinsheim werde zwischen den Tennisplätzen geplant, wobei vier Tennisspielfelder im Süden und weitere drei im Norden platziert werden. Wo derzeit das Vereinsheim des Tennisclubs steht, würde der Verkehrsübungsplatz realisiert. Dahinter sind die Tennisfelder. Die nördlichen Felder würden an die Driving Range des Golfplatzes angrenzen.

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Wie Wüstinger ergänzte, würden die Schützen gerne wieder in den Keller gehen. Sinnvoller wäre es jedoch, das Gebäude aufgrund des hohen Wasserspiegels in die Höhe zu bauen. Barrierefreiheit werde mittels eines Aufzugs geschaffen.

Dr. Winfried Drost (UGL) erinnerte an die Vorgaben, alle fünf bis sechs Stellplätze einen Baum zu pflanzen. Laut Wüstinger können selbst mit dieser Maßgabe genügend Stellflächen geschaffen werden. Marina Gasteiger (SPD) freute es, dass alle Vereine an einem Tisch saßen und die Planung gemeinsam entwickelt wurde. Dies hob auch Bürgermeister Kattari hervor, der die Bereitschaft der Vereine zu einem gemeinsamen Konzept lobte. Daniela Ludwig (CSU) erkundigte sich, ob auch Raum für ein Festzelt eingeplant wurde. Der Planer versprach dieses Anliegen aufzunehmen.

Konzept einstimmig beschlossen

Sepp Grießenböck (FW) interessierte, ob im neuen Vereinsheim wieder Wohnungen geplant seien. Ein bis zwei Wohnungen sollten berücksichtigt werden, so Kattari. Es wäre gut, wenn die Gemeinde eigene Wohnungen zur Vermietung habe. Zudem wäre es für das Gelände gut, wenn hier dauerhaft jemand wohnen würde.

Einstimmig beschloss der Marktgemeinderat, das vorliegende Konzept anzunehmen. Daraus solle nun ein Bebauungsplan-Entwurf erstellt werden. Ein 1100 Quadratmeter großes Baufenster für das neue Vereinsheim wurde ebenfalls beschlossen.

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