Augenmerk liegt auf torffreier Blumenerde

Als Dank für die Betreuung der Obstpresse überreichte die Vorsitzende Angelika Wolfertstetter (rechts) Christiane Heinzmann (links) einen Chrysanthemenstock.
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Als Dank für die Betreuung der Obstpresse überreichte die Vorsitzende Angelika Wolfertstetter (rechts) Christiane Heinzmann (links) einen Chrysanthemenstock.

Seeon-Seebruck – „Und sind die Blumen abgeblüht, so brecht der Äpfel goldne Bälle“ mit dem Gedicht „Herbst“ von Theodor Storm eröffnete die Vorsitzende, Angelika Wolfertstetter, einer alten Tradition folgend die Herbstversammlung des Gartenbauvereins Seeon, zu der sie 31 Mitglieder begrüßen durfte.

Schriftführerin Antje Handke verlas zunächst den Tätigkeitsbericht des Jahres 2019 und Bernhard Maier den Kassenbericht, in Vertretung der Kassiererin Petra Daxhammer, die nicht anwesend sein konnte.

Bürgermeister Martin Bartlweber dankte dem Vorstand des Gartenbauvereins für seine Tätigkeit zum Beispiel bei der Pflege der Kreisverkehrsinsel, bei der Dekoration der Feste sowie des Angebotes im Rahmen des Kinderferienprogramms, welches allerdings aufgrund des Starkregens heuer nicht stattfinden konnte und im nächsten Jahr nachgeholt wird. Seine Bürotür – so der Bürgermeister weiter – stehe für den Gartenbauverein immer offen.

Die Blumenerdebestellung für Mitglieder des Gartenbauvereins kann bis Donnerstag, 15. Oktober, telefonisch bei Angelika Wolfert stetter unter Telefon 0 86 24/82 99 31 erfolgen. In diesem Zusammenhang berichtete die Vorsitzende, dass Maria Wegerer in diesem Jahr Versuche mit torffreier Erde und Biodünger gemacht habe, welche im nächsten Jahr weitergehen. Ziel sei es, gänzlich zu torffreier Erde überzugehen, da die CO2-Belastung durch den Torfabbau sehr hoch ist. Wegerer habe auch an der Zertifizierung Naturgarten „Bayern blüht“ teilgenommen. Private Gärten sollen unter dem Motto „Zurück zur Natur“ gestaltet und bepflanzt werden. Dabei muss unter anderem torffreie Erde verwendet und auf chemische Spritzmittel verzichtet werden. Verwendet werden dürfen organische Dünger, wie auch die alt bewährten Mittel aus Brennnesseln oder Hornspäne sowie Kompost. Man müsse wieder mehr auf den Boden schauen und auf Biodiversität achten. Es könne eine Blumenwiese sei, aber auch regionstypische Sträucher, Blumen oder Bäume, wo sich Insekten wohlfühlen und das Gleichgewicht stimme. Mit dem Hinweis, dass sowohl das alljährlich stattfindende handwerkliche Basteln als auch das Adventsbasteln abgesagt werden musste, schloss Angelika Wolfertstetter die Versammlung. Natürlich nicht, bevor sie ihren Dank an alle Obstpresser und Helfer für ihr Engagement ausgesprochen hat.

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