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Neuer Wohnraum bei Haunerting

Aufstellungsbeschluss für Siegsdorfer Bebauungsplan „Spitzacker Mitte“ steht

Das noch unbebaute Areal in Haunerting, das nun überplant werden kann.
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Das noch unbebaute Areal in Haunerting, das nun überplant werden kann.
  • VonFranz Krammer
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Der Gemeinderat Siegsdorf bringt das Planungsverfahren für Wohnbebauung im Bereich Haunerting auf den Weg. Dabei sind noch Haftungsfragen sowie Fragen nach Möglichkeiten zur Versickerung von Oberflächenwasser zu prüfen.

Siegsdorf – Mit einstimmigem Beschluss genehmigte der Siegsdorfer Gemeinderat die Aufstellung eines Bebauungsplans für die „Spitzacker Mitte“ auf der Grundlage des vorgestellten Planungskonzeptes.

Mit dem Aufstellungsbeschluss für das noch unbebaute Grundstück zwischen der Sportfeld- und der Haunertinger Straße haben nun die Anlieger Gelegenheit, im Rahmen der vorgezogenen Bürgerbeteiligung ihre Bedenken und Anregungen vorzubringen. Bürgermeister Thomas Kamm (UW) ist direkter Anlieger des geplanten Projektes und übergab daher die Sitzungsleitung an Zweiten Bürgermeister Manfred Guggelberger (CSU).

Gutachter beauftragt

Das beauftragten Planungsbüro Hohmann-Steinert aus Übersee stellte das Konzept dem Gemeinderat und den zahlreich erschienenen Besuchern vor: Die Investoren planen eine relativ dichte Bebauung mit fünf Mehrfamilien- und zwei Reihenhäusern, für die notwendigen Stellplätze der circa 60 Wohneinheiten möchte man zwei große Tiefgaragen errichten. Nachdem in der Anliegerversammlung bereits schwerpunktmäßig die Themen Grund- und Hochwasser sowie Verkehr angesprochen worden waren, sind bereits Gutachter beauftragt worden.

Lesen Sie auch: Wohnungsbaugesellschaft Traunstein - OB Hümmer verteidigt Pläne

Das Thema Grundwasser und Oberflächenwasser-Versickerung wird durch das Büro aquasoli aus Siegsdorf untersucht. Zudem wurden im April 2019 im Planbereich bereits drei Grundwasser-Messstellen eingerichtet, die vom Büro Gebauer aus Traunstein regelmäßig ausgelesen werden. Bezüglich des vermutlich ansteigenden Ziel- und Quellverkehrs in den Zugangsstraßen wird das „Planungsbüro Stadt-Land-Verkehr (PSLV) entsprechende Untersuchungen übernehmen und eine Verkehrsprognose erstellen.

Eine Anfrage, inwieweit die Gemeinde hier Wohnungen oder Gebäude über das Kommunale Wohnraumförderungsprogramm erwerben könnte, lässt die Verwaltung bei der Regierung von Oberbayern prüfen. Zudem ist man sich einig, die Nutzung der künftigen Wohnungen als Zweitwohnung auszuschließen.

Die Verwaltung wird prüfen, wer bei künftigen Schäden an der bestehenden Bebauung die Haftung übernimmt. Gegebenenfalls wäre eine Beweissicherung bei den Bestandsgebäuden vor Baubeginn sinnvoll.

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