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Mittagessen, Betreuung und Freizeitangebote

Aufatmen im Landkreis Traunstein: Ganztagsangebot an Schulen wird verlängert

17 Gruppen werden im kommenden Schuljahr im Landkreis Traunstein angeboten.
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17 Gruppen werden im kommenden Schuljahr im Landkreis Traunstein angeboten.
  • VonMonika Kretzmer-Diepold
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Der Landkreis Traunstein führt sein offenes Ganztagsangebot für Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis zehn im Anschluss an den Unterricht bis 16 Uhr an vier Tagen pro Woche fort. Die Kinder bekommen eine Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung, werden gefördert und können sich musisch wie sportlich betätigen.

Traunstein– Der Kreisausschuss Traunstein unter Vorsitz von Landrat Siegfried Walch segnete die Maßnahme bei Kosten von über 110.000 Euro im Schuljahr 2021/22 einmütig ab.

Realschulen und Gymnasien in Trägerschaft des Landkreises können das freiwilliger Betreuungskonzept offerieren. Es gilt außerdem für die Jahrgangsstufen eins bis neun des Förderzentrums Traunstein. Dort allein werden zum Herbst fünf Gruppen gebildet.

Viele Schulen im Landkreis beteiligt

Jeweils eine Gruppe entsteht aufgrund der verbindlichen Anmeldungen an der Reiffenstuel-Realschule Traunstein und am Johannes-Heidenhain-Gymnasium Traunreut. Zwei je Gruppen bieten die Walter-Mohr-Realschule Traunstein und das Hertzhaimer-Gymnasium Trostberg. Am Chiemgau-Gymnasium und am Annette-Kolb-Gymnasium, beide in Traunstein, kommen Schüler in je drei Gruppen zusammen.

Die Trägerschaft für das offene Ganztagsangebot als „schulische Veranstaltung“ liegt beim Freistaat Bayern. Der Landkreis als Sachaufwandsträger der Schulen muss sich mit 6487 Euro pro Gruppe und Schuljahr beteiligen.

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Die Anzahl der Gruppen an den Schulen hängt ausschließlich von der Nachfrage ab. Das Interesse an der Betreuung sinkt jedoch, laut Landrat, seit Jahren. Waren es im ablaufenden Schuljahr noch 19 Gruppen, so verringerten sie sich jetzt auf 17 im beginnenden Schuljahr. Auch Walburga Mörtl-Körner, Bündnis 90/Die Grünen, begrüßte die Verlängerung: „Das Ganztagsangebot unterstützt die Berufstätigkeit der Frau.“

Zuschuss an Rotes Kreuz

Dem Bayerischen Roten Kreuz Traunstein gewährte der Kreisausschuss ohne Gegenstimme einen freiwilligen Zuschuss von 30.000 Euro für die Personalkosten der Wohnberatung für Senioren und Menschen mit Behinderung. Wie Walch erläuterte, hilft die BRK-Wohnberatung Senioren und Menschen mit Behinderung, möglichst lange selbständig zu leben und pflegenden Angehörigen die häusliche Pflege zu erleichtern. Ziel sei, Wohnung und Wohnumfeld den individuellen Bedürfnissen anzupassen und somit einen vorzeitigen Umzug in eine stationäre Einrichtung zu vermeiden.

Walch hebt Wichtigkeit des Angebots hervor

Beraten werden Betroffene und Angehörige, Vermieter, Bauherren und Bauträger, Einrichtungen und Träger, zum Beispiel bei der Auswahl von Fördermitteln und eventuellen Anträgen. Tragender Teil der Beratungsleistung sei der Hausbesuch, also die „aufsuchende Beratung“. Walch erachtete die Wohnberatung als wichtig für das seniorenpolitische Gesamtkonzept des Landkreises. Er schloss: „Wenn man mit einer Behinderung leben muss, steht man vor einer Vielzahl von Fragen.“

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Für zwei Beschlüsse aus nichtöffentlichen Sitzungen hob der Kreisausschuss gestern die Geheimhaltung auf. Der Auftrag für das Gewerk „Rückbau der ehemaligen BGS-Turnhalle“ am Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales in Traunstein ging an die Firma Zosseder in Eiselfing mit einer Auftragssumme von 190.479,44 Euro brutto. Das Gewerk „Wärmedämmverbundsystem und Malerarbeiten“ für die Fassadensanierung des Landratsamtsgebäudes B vergab das Gremium an den Malerbetrieb Wunder in Rosenheim mit einer Auftragssumme von 157.155,27 Euro brutto.

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