UNFÄLLE VERMEIDEN

Appell der Chiemgauer Polizei: Bei Schnee Rettungsgasse bilden

Die Polizei im Chiemgau appelliert an Autofahrer, bei Schnee unbedingt eine Rettungsgasse zu bilden, um es Einsatzkräften speziell bei schlechter Witterung nicht noch schwerer zu machen.
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Die Polizei im Chiemgau appelliert an Autofahrer, bei Schnee unbedingt eine Rettungsgasse zu bilden, um es Einsatzkräften speziell bei schlechter Witterung nicht noch schwerer zu machen.

Schlechte Witterung macht Einsätze schwer. Daher ist es umso wichtiger, dass auf der Autobahn alle Verkehrsteilnehmer eine Rettungsgasse bilden, sobald der Verkehr stockt. Auf der A8 zwischen Grabenstätt und Siegsdorf ging es bei Schneefall zuletzt glimpflich aus.

Siegsdorf – Zu Verkehrsbehinderungen auf der A8 zwischen Grabenstätt und Siegsdorf-Ost kam es Freitagnacht zwischen 23 und 1 Uhr morgens. Aufgrund des einsetzenden Schneefalls blieben in beiden Fahrtrichtungen an Steigungen vereinzelt Laster liegen oder stellten sich quer.

Besonders ärgerlich, so die Polizei Traunstein, sei gewesen, dass insbesondere in Richtung Salzburg keine Rettungsgasse gebildet wurde, obwohl sich schnell ein Rückstau bildete. Dies erschwerte den Räumfahrzeugen deren Arbeit erheblich, sodass sich die Auflösung der Verkehrsbehinderungen deutlich verzögerte.

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Glücklicherweise sei es zu keinen Personen- oder Sachschäden gekommen. Dennoch appelliert die Polizei eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, bei stockenden Verkehr umgehend eine ausreichende Rettungsgasse zu bilden, um im Bedarfsfall den Rettungskräften ein schnelles Vordringen zur Einsatzstelle zu ermöglichen.

Verkehrsteilnehmer, die bei stockenden Verkehr keine Rettungsgasse bilden, müssen mit einem Bußgeld von mindestens 200 Euro und zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen, informiert die Polizei weiter.

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