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Gute Abschlüsse trotz Homeschooling

Abi-Schnitt von 1,86 am Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein: „Grandiose Leistung in diesen Zeiten“

18 Absolventen erreichten einen Notendurchschnitt 1,5 oder besser: Emmanuel Fritzenwenger, Clarissa Mack, Sebastian Metzler, Annkathrin Mühlthaler, Magdalena Stadler (vorne von links), Maja Weber, Patricia Hunglinger, Maximilian Mörtl, Teresa Waldherr, Jana Wallner und Anna Hübner (zweite Reihe von links) sowie Fiona Maierhofer, Jessica Aicher, Annika Geffken, Paulina Langerspacher, Leo Reit und Jennifer Wallner (dritte Reihe von links).
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18 Absolventen erreichten einen Notendurchschnitt 1,5 oder besser: Emmanuel Fritzenwenger, Clarissa Mack, Sebastian Metzler, Annkathrin Mühlthaler, Magdalena Stadler (vorne von links), Maja Weber, Patricia Hunglinger, Maximilian Mörtl, Teresa Waldherr, Jana Wallner und Anna Hübner (zweite Reihe von links) sowie Fiona Maierhofer, Jessica Aicher, Annika Geffken, Paulina Langerspacher, Leo Reit und Jennifer Wallner (dritte Reihe von links).

Das Annette-Kolb-Gymnasium verabschiedete 56 Abiturienten. Alle Schüler haben mit guten bis ausgezeichneten Leistungen bestanden. Clarissa Mack und Emmanuel Fritzenwenger ragten mit dem nicht zu verbessernden Topergebnis von jeweils 1,0 heraus.

Traunstein – 18 Abiturienten konnten sich mit ihren zum Teil in der Schulaula anwesenden Familien über ein Ergebnis von 1,5 oder besser freuen. Gesamt erreichten mit 33 Abiturienten fast 60 Prozent einen Abschluss mit der Note Eins vor dem Komma. Schulleiter Bernd Amschler war voll des Lobes über die Leistung der jungen Absolventen: „Das ist eine grandiose Leistung in besonderen Zeiten.“ Nicht ohne Stolz zog er den Vergleich zum Landesdurchschnitt: Der liege in Bayern nach 2,3 im Vorjahr nun in diesem Jahr bei 2,14. Da habe er für den AKG-Schnitt von 1,86 nur ein Superlativ übrig: „Bombastisch!“

„Abitur mit Abstand“

Das „Abitur mit Abstand“ sei geschafft und könne mit einer feierlichen Verabschiedung zu einem würdigen Ende gebracht werden, betonte der Oberstudienrektor in seiner Rede, in der er immer wieder Anlehnung an musikalische Klassiker der vergangenen Jahrzehnte nahm. Er stimmte sie in Anlehnung an Bob Dylans Hymne des Wandels „The times they are a changin‘“ auf Veränderungen aber auch eine Zeit des Wandels ein, der über die Corona-Veränderungen hinausgehe. Er lege Wert darauf, dass es auch in dieser Zeit eine Konstante geben müsse, die bleibt und betonte, dass es nötig sei, sich an einem Wertekompass zu orientieren.

Er wünsche sich, dass die jungen Absolventen den Unterschied zwischen Bildung und Persönlichkeitsbildung auch in der vor ihnen liegenden Zeit erkennen und erfahren dürfen. „Ihr seid aufgerufen, Zukunft zu gestalten, ausgestattet mit dem höchsten Schulabschluss, der in Deutschland vergeben wird, dem Abitur“ rief Schulleiter Amschler den Absolventen zu.

Wie haben die Abiturienten an anderen Schulen abgeschnitten? Die OVB-Themenseite Abitur

Elternbeiratsvorsitzender Stefan Hartmann ermutigte die Abiturienten in seinem Grußwort, hinauszugehen und etwas aus ihrem Leben oder aus dem Abitur zu machen. Ihr Fleiß, Ausdauer und die Unterstützung der Lehrer und Eltern seien die Grundlagen für ein erfolgreiches Bestehen des „weltmeisterlichen Abikurses“ gewesen, sagte er in Anlehnung an die großen Fußballwettbewerbe. Trotz der Corona-bedingten Schwierigkeiten hätten sie das Beste daraus gemacht.

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Er gab ihnen noch die sportlichen Tipps, bei Niederlagen wieder aufzustehen, im Unentschieden die richtigen Schlüsse zu ziehen und im Siegen stets fair zu bleiben.

Sie seien jetzt drei Jahre zusammen gewesen, so die beiden Abiturienten Emmanuel Fritzenwenger und Clarissa Mack stellvertretend für den gesamten Kurs sprechend. So manche Anekdote aus dem gemeinsamen vergangenen Schulleben sorgten damals wie heute für Heiterkeit. Aber auch für Nachdenklichkeit, wenn die beiden über die technischen Probleme in der Schule berichteten, die sich zum Teil im langen Homeschooling noch verstärkten. Über das Miteinander hatten sie lobende Worte: „Wir waren nicht perfekt, aber wir waren immer füreinander da.“

Ärmel hoch gekrempelt

Besonders bedankten sie sich für die gute Zusammenarbeit mit den Oberstufenkoordinatoren und der Schulleitung. Aber auch viele andere in der Schulfamilie hätten zum Gelingen ihres schulischen Erfolges beigetragen.

Nach einem musikalischen Gruß der Lehrerband und einem Quintett, das musikalisch auf das Addieren von Brüchen einging, sprach Oberstudienkoordinator Andreas Stadler von ungewöhnlichen Arbeitsbedingungen für die scheidenden Abiturienten. Diese hätten sich aber nicht mit Wehklagen aufgehalten, sondern die Ärmel hochgekrempelt und aus der Situation das Bestmögliche herausgeholt.

Lehrer setzten sich mit viel Herzblut ein

In sein Lob für die Abiturienten schloss er aber auch seine Kollegen mit ein, die sich mit „viel Herzblut und Engagement eingesetzt und ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass die Leistungen in dieser Qualität im Abitur erbracht werden konnten.“ Den Abiturienten attestierte er: „Sie waren zuverlässig, zugänglich und konstruktiv, und wenn Probleme aufgetaucht sind, hatten sie oft auch gleich einen Lösungsvorschlag im Gepäck.“

Die Bestenliste:

Folgende Schüler haben ihr Abitur am Annette-Kolb-Gymnasium in Traunstein mit dem besten Notendurchschnitt absolviert:

  • 1,0: Emmanuel Fritzenwenger, Clarissa Mack, beide
  • 1,2: Sebastian Metzler, Annkathrin Mühlthaler, Magdalena Stadler und Maja Weber
  • 1,3: Patricia Hunglinger, Maximilian Mörtl, Teresa Waldherr und Jana Wallner
  • 1,4: Anna Hübner, Fiona Maierhofer, Jacqueline Mayrdorfer
  • 1,5: Jessica Aicher, Annika Geffken, Paulina Langerspacher, Leo Reit und Jennifer Wallner

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