LESERFORUM

Angriff auf Helfernetzwerk zeugt nicht von Anstand und Taktgefühl

Zur Berichterstattung zu „.

Bernauer Netzwerk gerät in die Wahlkampf-Fronten“ im Lokalteil:

Es ist kaum zu glauben, was man nicht alles tut, um im Gespräch zu bleiben, nicht wahr Herr Genghammer? Da werden Tatsachen verdreht und Verschwörungstheorien ersponnen. Aber warum eigentlich? Sind Sie ein so schlechter (Wahl-)Verlierer, dass Sie zu solchen Mitteln greifen müssen? In Zeiten von Corona ein soziales Helfernetzwerk anzugreifen und für den Wahlkampf zu nutzen, zeugt nicht gerade von Anstand und Taktgefühl. Hier zu behaupten, die CSU und SPD hätten über die Gründung des „CORHelfernetzwerkes“ einen Vorteil bei der Stichwahl, ist schlichtweg falsch. Wenn man sich den Flyer anschaut, dann werden dort nur die Kirchenvertreter und die ökumenische Kranken- und Bürgerhilfe genannt, keinerlei Parteien oder Zugehörigkeiten. Der Einzige, der sogar mit Bild erscheint, ist Herr Bernhofer, ebenfalls Kandidat der Stichwahl. Frau Biebl-Daiber ist nur als Koordinatorin für ihre Nachbarschaft aufgeführt. Allein diese Tatsache beweist, dass es sich nicht um Wahlkampf handelt, schon gar nicht aus Sicht der CSU. Man leistet hier dem Gegenkandidaten ja sogar Schützenhilfe. Frau Biebl-Daiber ist hier Manns genug, darüber hinwegzusehen, zum Wohle der Schutzbedürftigen. Um Schaden vom Helfernetzwerk und auch ihrer Parteikollegin und Landratskandidatin Zeitlmann abzuwenden, wäre eine Entschuldigung bei den Helfern angebracht.

Matthias Jerger

Bernau

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