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Nach dem Konzert in München

„Hulapalu“ in Bernau – Andreas Gabalier kehrt im „Café Chaos“ ein

Andrea Steinbergers Selfie von sich und dem bekannten Sänger, der vermutlich auf dem Heimweg nach Österreich war und im Café Chaos einkehrte.
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Andrea Steinbergers Selfie von sich und dem bekannten Sänger, der vermutlich auf dem Heimweg nach Österreich war und im Café Chaos einkehrte.
  • Heidi Geyer
    VonHeidi Geyer
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Ein Liad für di hat er nicht gesungen, aber einen Kaffee in Bernau getrunken: Die Rede ist von Andreas Gabalier. Über einen besonderen Überraschungsgast an einem Sonntagnachmittag.

Bernau – „Das ist er doch, oder?“ – dieser Gedanke ging Andrea Steinberger und auch einigen ihrer Gäste am Sonntagnachmittag durch den Kopf. Denn plötzlich stand der österreichische Sänger Andreas Gabalier vor ihr. Oder zumindest jemand, der ihm sehr ähnlich sah.

Andreas Mutter Annette Steinberger gehört das Café Chaos in der Bernauer Chiemseestraße. Die Tochter hatte am Sonntag Dienst, und eigentlich verlief der Tag ganz normal. Bis dann Gäste auf sie zugekommen seien, die den prominenten Künstler meinten erkannt zu haben. Mit seiner markanten Nase und der Elvis-Locke hat Gabalier schon ein Alleinstellungsmerkmal. Und so war sich auch Andrea Steinberger schnell ziemlich sicher, dass es tatsächlich kein Double war, sondern der Sänger, der mit Hits wie „Hulapalu“ und „I sing a Liad für di“ bekannt wurde.

Auf dem Rückweg vom Konzert

„Ziemlich aufregend war das alles“, sagt Steinberger im Gespräch mit den OVB-Heimatzeitungen. Gabalier sei sehr freundlich gewesen und habe einen Kaffee draußen im Garten getrunken. Ohne Zweifel, Bernau hat seine Reize, aber wie verschlägt es einen Künstler ausgerechnet dorthin? Steinberger vermutet, dass er auf dem Weg zurück nach Österreich gewesen sei.

Denn am Samstag gab Gabalier ein großes Konzert in München vor sage und schreibe 90.000 Menschen am Münchner Messegelände. „Ich schätze, dass er auf dem Rückweg vom Konzert war“, sagt Steinberger. Auf der Autobahn sei ein großer Stau gewesen, vielleicht seien sie deshalb rausgefahren.

In Begleitung

Alle weiblichen Fans können jetzt aufatmen: Denn Gabalier sei zwar mit jemandem im Café gewesen, aber nicht mit einer Frau, sondern einem Mann. Um den selbsternannten „Volks-Rock‘n-Roller“ ranken sich die Frauengeschichten. In einschlägigen Boulevardzeitschriften wurde ihm zuletzt eine Affäre mit der Schlagersängerin Beatrice Egli nachgesagt. Die Trennung von seiner früheren Partnerin Silvia Schneider hatte ebenfalls für Schlagzeilen gesorgt.

Vielleicht, weil der Star Wert auf seine Privatsphäre legt, wich er Nachfragen von neugierigen Gästen erst einmal aus. „Er hat das abgetan und gesagt, dass er oft verwechselt wird“, erzählt Steinberger. Nach einem Blick auf den Parkplatz sei sie sich aber ziemlich sicher gewesen, dass wirklich der Austro-Pop-Star vor ihr steht: „Da war ein schweres Auto mit österreichischem Kennzeichen. Da war die Sache klar.“

Nur eine Verwechslung?

Bis zuletzt habe Gabalier zwar von einer Verwechslung gesprochen, sei aber stets freundlich geblieben. „Aber wir haben ihn dann schon dazu gekriegt, dass er ein Foto macht“, erzählt Andrea Steinberger lachend.

Wobei: Ein glühender Fan ist die 26-Jährige nicht. „Man hört mal die Lieder, aber so richtig meine Musik ist es nicht“, sagt die junge Frau. Trotzdem ist ihr die Freude anzumerken, wenn sie diesen besonderen Sonntag Revue passieren lässt.

Wobei die Steinbergers des Öfteren Promis zu Gast in ihrem Café haben: vom Sternekoch, der regelmäßig einkehrt, bis zum Profi-Biathleten oder auch bekannte Tennisspieler, die mal auf eine Brotzeit kommen, erzählen Annette und Andrea Steinberger.

Wer weiß, vielleicht trinkt auch Ministerpräsident Markus Söder bei den beiden mal eine Tasse Kaffee oder eine Cola light. In einem Interview mit dem Münchner Merkur sagte der Mittelfranke, dass der Chiemsee seine liebste Region in Bayern sei und wurde schon des Öfteren von Einheimischen bei Besuchen gesichtet.

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