Andacht in Ruhpolding voller Sinnbilder

Mit einer Segnungsfeier unter weiß-blauem Himmel erbeten die Mitarbeiter der Ruhpoldinger Gemeindeverwaltung Gottes Beistand für die kommenden Aufgaben. Die renovierte Mühlbauernkapelle bildete den Rahmen dazu.
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Mit einer Segnungsfeier unter weiß-blauem Himmel erbeten die Mitarbeiter der Ruhpoldinger Gemeindeverwaltung Gottes Beistand für die kommenden Aufgaben. Die renovierte Mühlbauernkapelle bildete den Rahmen dazu.

Ruhpoldings Bürgermeister Justus Pfeifer und der Gemeinderat hatten Verwaltung, Partner und die Nachbargemeinde zu einer ökumenischen Segensfeier unter freiem Himmel eingeladen. Natur, Musik und Gebet standen im Mittelpunkt.

Ruhpolding – Weiß-blauer Himmel und die teilweise neu renovierte Mühlbauernkapelle bildeten eine wunderbare Freiluftkulisse für die ökumenische Segensfeier. Zu dieser hatte die Gemeinde mit Bürgermeister Justus Pfeifer an der Spitze, das Gemeinderatsgremium, alle Führungskräfte und Mitarbeiter der Verwaltung, der einzelnen Abteilungen, Ressorts, der Chiemgau-Arena sowie der gemeindlichen Betriebe eingeladen.

Bibelzitate und Musik

Auch Gäste aus der Partnergemeinde Ihringen nahmen daran teil. Nach der musikalischen Einstimmung durch Gemeinderat Wolfgang Heigermoser (Trompete), und dem Ziach-Gitarren-Duo, besetzt mit Bauamtsleiter Hans Hechenbichler und Sepp Reiter vom Pfarrgemeinderat, führten Pfarrer Otto Stangl und sein evangelischer Kollege Thomas Schmeckenbecher im Wechsel mit passenden Bibelzitaten und Texten durch die Andacht.

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Pfarrer Stangl stellte die besinnliche Dreiviertelstunde unter das dreiteilige Motto „Natur – Musik – Gebet“, während sein Amtskollege die vergangene Kommunalwahl mit den Anfangsbuchstaben reflektierte. So stehe seiner Interpretation nach das „W“ für Wahrheit, das „A“ für Alternative, „H“ für Herrschen und „L“ für die Liebe. Ein weiteres „L“ für Lob ließ Schmeckenbecher folgen, weil es eine wichtige Konstante im Leben sei. Alles Attribute, die den neu gewählten Entscheidungsträgern in den folgenden sechs Jahren sehr hilfreich sein können.

Segen der „höheren Instanz“ erbeten

Nach dem ökumenischen Segen bedankte sich Bürgermeister Pfeifer bei den beiden Geistlichen und der Musik für die einfühlsame Gestaltung. Wenn eingangs seine Wahl zum Bürgermeister sinnbildlich im Vergleich zur Salbung König Davids stand, meinte Pfeifer, könne es nicht schaden, die kommenden Vorhaben unter den Schutz einer „höheren Instanz“ zu stellen. Zugleich stimmte er die Anwesenden darauf ein, engagiert mitzuziehen, um Ruhpolding zu einer prosperierenden Gemeinde auszubauen. Dazu brauche es wie zu Zeiten des biblischen Herrschers ein starkes Team, so der Bürgermeister. slu

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