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Aus der Bürgerversammlung

Alzbrücke in Seebruck soll im Spätherbst wieder befahrbar sein

  • VonGabi Rasch
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Bürgermeister Martin Bartlweber stand Rede und Antwort in der Bürgerversammlung der Gemeinde Seeon-Seebruck in der Schulturnhalle. DAs Thema Ortsumfahrung Seebruck sei noch nicht begraben.

Seeon-Seebruck – Abschnittsweise ist die Sperre der Pattenhamer Straße in Truchtlaching wegen der laufenden Sanierung der Straße aufgehoben. Beispielsweise am Wochenende, an dem viele Badegäste aus Richtung Pattenham kommend ins Alzbad strömten. Endgültig fertiggestellt sein wird die Straße voraussichtlich im August. Das teilte der Bauamtsleiter der Gemeinde Seeon-Seebruck, Josef Heiß, in der Bürgerversammlung in der Seebrucker Turnhalle mit. Im Zuge der letzten Arbeiten werden der Mühlenweg und die Straße zur Wanderreitstation „Wandergaul“ hergerichtet.

Gemeinde hat Baustopp ausgenutzt

Seinen besonderen Dank richtete Bürgermeister Martin Bartlweber (FW) an die Grundstücksbesitzer, die im Zuge der Sanierungsmaßnahme, die rund 1,4 Millionen Euro kostet und mit 485.000 Euro vom Staat bezuschusst wird, unter anderem für einen Fahrbahnteiler Grund zur Verfügung gestellt hätten.

Auch wenn die laufende Sanierung der Alzbrücke in Seebruck im Fokus stehe, sei das Thema Ortsumfahrung Seebruck nicht begraben, erklärte Bartlweber. Aktuell liefen noch Umweltprüfungen und fünf Trassen würden untersucht. Laut den Angaben des Bauamtsleiters lägen die Arbeiten voll im Zeitplan. Im September soll der Überbau betoniert werden, bevor die Brücke dann asphaltiert und im Spätherbst wieder befahrbar sein werde.

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Den Baustopp des Wohnprojekts Ischl hat die Gemeinde genutzt, den Aufbau des Parkstadls voranzutreiben, in dem auch die Heizung für das Wohnprojekt eingebaut wird. Wie berichtet, waren die Bauarbeiter auf der Baustelle des ehemaligen Harrecker Hofes auf 50 Skelette gestoßen, die in die Anthropologie nach München verbracht und wieder bestattet wurden. Der Fundort der Skelette war ein früherer Friedhof in Ischl.

Das Anwesen, das die Gemeinde gekauft hat, wurde bis auf wenige Grundmauern abgerissen und wird jetzt wieder aufgebaut. Es sollen dort elf Wohnungen entstehen.

Auf den Kiesabbau nur kurz eingegangen

Auf den Kiesabbau, der in der Gemeinde nicht unumstritten ist, ging der Bürgermeister nur kurz ein. Seit vier Jahren sei man dabei, den Kiesabbau in der Gemeinde zu lenken und zu strukturieren. Das Verfahren zur Ausweisung von Kiesabbau-Konzentrationszonen sei sehr kostenintensiv, betonte Bartlweber.

Auch bei der Ausweisung von Standorten für Fotovoltaik-Freiflächenanlagen hat sich der Gemeinderat auf bestimmte Flächen konzentriert. Fünf Flächen, die in einer Genossenschaft mit Bürgerbeteiligung betrieben werden sollen, seien festgelegt worden.

Auch hier wartet auf die Gemeinde ein umfangreiches Bauleitplanungsverfahren.

In Wasserversorgung Millionen investiert

Über 2,1 Millionen Euro wurden in die Wasserversorgung investiert. Davon habe die Gemeinde eine Förderung von 500.000 Euro erhalten, teilte der Bürgermeister mit. In Waltenberg bei Seeon sei ein neuer Hochbehälter gebaut worden, der im letzten Jahr in Betrieb genommen werden konnte. Noch heuer sei ein sogenannter „Tag der offenen Tür“ geplant, so Bartlwerber.

Den Baubeginn eines neuen Feuerwehrhauses in Seeon kündigte der Bürgermeister fürs Frühjahr 2023 an. Die Erschließung für das Feuerwehrgebäude soll noch im kommenden Herbst über die Bühne gehen. Aktuell werde aktiv an der Werksplanung gearbeitet, hieß es.

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