Aktionsgruppe Chiemgauer Alpen verbessert Wandererlebnis

Neue Infotafeln über Wanderungen sind aufgestellt.
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Neue Infotafeln über Wanderungen sind aufgestellt.

Marquartstein –. Erfolgreich abgeschlossen wurde das Projekt zur Aufwertung der heimischen Wanderregion.

Dieses Projekt wurde gemeinsam mit weiteren Gemeinden im südlichen Teil des Landkreises von der Lokalen Aktionsgruppe Chiemgauer Alpen im Rahmen des europäischen Förderprogrammes LEADER entwickelt.

In der Gemeinde wurde der Wanderparkplatz in Freiweidach erstellt und der Aussichtspunkt Kaiserblick mit neuen Schutzplanken gestaltet. Ebenso wurde eine umfangreiche Neuerstellung und Überarbeitung von Wander-, Bike- und Wintertouren im digitalen Tourenportal sowie die Zusammenstellung der Informationen auf einer Beschilderung an sechs Ausgangspunkten für Wanderungen realisiert. Die Infotafeln befinden sich an der Tal- und Bergstation der Hochplattenbahn, am Rathaus, an den Wanderparkplätzen Freiweidach und Hochgern und am Ausgangspunkt Wuhrbichl. Auf den Informationstafeln ist Wissenswertes über die Touren, zur Ortsgeschichte, Kulturlandschaft und zu regionalen Themen zu finden.

Wie Bürgermeister Andreas Scheck (Bürger für Marquartstein) weiter ausführte, lagen die ursprünglich angesetzten Kosten bei rund 67000 Euro. Die abschließende Kostenzusammenstellung sei noch nicht erfolgt. Jedoch könne auf jeden Fall mit einer deutlichen Unterschreitung der Kosten gerechnet werden. Die Förderung liegt bei 50 Prozent.

In diesem Zusammenhang macht Gemeinderat Roland Polleichtner (BfM) auf den desolaten Zustand des Steiges zum Hochplattengipfel aufmerksam. Scheck erklärte hierzu, dass eine Sanierung des Steiges im nächsten Jahr vorgesehen sei, eventuell sogar durch eine Förderung aus dem Regionalbudget.

Gemeinderat Klaus Hell (Bürger für Marquartstein) sprach die Sanierung und Instandsetzung von Wanderwege nach Starkregenereignissen an. Nach Möglichkeit sollten bereits im Vorfeld diese Maßnahmen so ausgeführt werden, dass Starkregenfälle keine Schäden mehr anrichten könnten. Sowohl Verwaltung als auch Gemeinderat Franz Aigner (Bürger für Marquartstein) widersprechen dieser Anregung. Aigner ergänzte, dass die Wege immer unter Beachtung einer bestmöglichen Ausgestaltung errichtet und erhalten würden.

Aigner fügte jedoch hinzu, dass es keinen abschließenden Schutz gegen Starkregen gebe. mp

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