„Agenda 21 Kunstkreis“ will zum Malen in die Katek-Scheddachhallen

Grassau – In den 17 Jahren seines Bestehens hat der „Agenda 21 Kunstkreis“ viele Veranstaltungen organisiert.

Aber nicht nur darüber informierte dessen Sprecher Professor Helmut Bielenski in der jüngsten Marktgemeinderatssitzung. Vorausblickend berichtete er über Visionen der Kunstschaffenden.

Vorab hatte Bürgermeister Stefan Kattari (SPD) über den Wechsel an der Spitze des Kunstkreises informiert. Erst vor wenigen Wochen übernahm Professor Bielen ski von Frank Vogel die Führung. Zudem verwies Kattari auf den Antrag des Kunstkreises, einen Bereich der Scheddachhallen im ehemaligen Katek-Gebäude in der Bahnhofstraße nutzen zu können.

Wie Bielenski mitteilte, freue er sich auf die Arbeit im Kunstkreis. Die Gruppierung könnte in einem Bereich der Scheddachhallen endlich einen Raum für gemeinsames Malen haben. Für den Kunstkreis würde sich die ehemalige Schlosserei im Gebäude, ein abgeschlossener Raum, anbieten, sagte Bielenski.

Tom Hagl (CSU) beantragte, den Tagesordnungspunkt „Antrag auf Nutzung eines Teilbereiches Bahnhofstraße 108“ zurückzustellen. Der Rat habe die Liegenschaft noch nicht besichtigt, erklärte Hagl. Vor einer Besichtigung sollte nicht über eine Nutzung abgestimmt werden, fügte er an. Mit sechs Gegenstimmen wurde dem Antrag stattgegeben und somit über die Nutzung nicht weiter beraten.

Auf die bislang erfolgten Aktivitäten verwies Bielen ski mit Bildern und ließ damit „Kunst im Park“, „Kunstmeile“ und vieles mehr aufleben. Darüber hinaus malten die Mitglieder immer wieder gemeinsam, oft im Kurpark. Er erinnerte an seine Ausstellung und das begleitende „public sketching“, eine Art gemeinsames Zeichnen unter Anleitung, das sehr gut angenommen wurde.

Für die Zukunft könne er sich Veranstaltungen wie „Kunst in der Katek-Halle“ vorstellen. „Als kultureller Ort sind die Gebäude sehr spannend“, meinte er. Vielleicht wäre auch eine Veranstaltung unter dem Titel „Körting-Kultur“ machbar, verbunden mit einem „Tag der offenen Tür“ im Frühjahr. Der Kunstkreis würde dies mitgestalten. „Es wäre schön, die Geschichte der Körting Werke in einer Ausstellung zu präsentieren“, erklärte er.

„Der Arbeitskreis Geschichte sollte auch angesprochen werden“, kritisierte dessen Sprecher Olaf Gruß (SPD). Schließlich müsse eine solche Ausstellung vorbereitet werden.

Über die Nutzung des Gebäudeteils durch den Kunstkreis entscheidet der Rat nach Besichtigung. tb

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