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Ärger wegen Drohnen über der Fraueninsel

Fraueninsel – Schon länger macht man sich auf der Fraueninsel Sorgen um die wachsende Zahl an Drohnenflügen über dem Chiemsee.

Drohnenflüge über Menschenansammlungen und über Naturschutzgebieten seien trotz einiger neuer Regelungen verboten, informierte Bürgermeister Armin Krämmer (FWG) das Gremium in der jüngsten Sitzung. Grundsätzlich gehört der Chiemsee zum Natura-2000-Gebiet, dessen Befliegen mit Drohnen verboten ist: „Die Fraueninsel selbst bis auf die Uferbereiche liegt nicht darin, aber im Landschaftsschutzgebiet Chiemsee.“

Wer hier Flugmodellen mit Eigenantrieb steigen lassen möchte, brauche die Erlaubnis der Unteren Naturschutzbehörde.

Da vielen dieses Verbot nicht bewusst ist „oder bewusst sein will“, komme es immer wieder zu Verstößen. Um diese zu ahnden, müsste der Pilot in Aktion erwischt werden und man bräuchte genaue Angaben zum Zeitraum und Ort des Verstoßes sowie die Personalien des Piloten, so die Diskussion im Gemeinderat. Die Untere Naturschutzbehörde wäre hier dann für die Ahndung zuständig.

Dies gestaltet sich in der Praxis leider sehr schwierig, weiß man im Gremium. Nach Rücksprache mit der Unteren Naturschutzbehörde wäre das Anbringen einer Beschilderung ein Anfang. Die Gemeinde soll der Behörde geeignete Standorte, möglichst an bestehenden Pfosten, für die geplante Beschilderung mitteilen, da diese aufgrund des Landschaftsschutzgebietes wiederum genehmigt werden müssen.

Nach eingehender Beratung beschloss das Gremium einstimmig das Anbringen der Drohnen-Verbotsschilder an folgenden Standorten: Hauptsteg, Nordsteg, Südsteg, Weststeg und an der Klostermauer. sen

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