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Elisabeth Herzogin in Bayern ist Schirmherrin

Adeliger Besuch kommt zu glanzvoller Ausstellungseröffnung in Prien

Zur Eröffnung der Ausstellung erschienen: (von links) Georg Klampfleutner, Michael Anner, Imge Fricke, Elisabeth Herzogin von Bayern, Ute Gladigau, Prinz Luitpold, Andrea Hübner und Fritz von Daumiller.
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Zur Eröffnung der Ausstellung erschienen: (von links) Georg Klampfleutner, Michael Anner, Imge Fricke, Elisabeth Herzogin von Bayern, Ute Gladigau, Prinz Luitpold, Andrea Hübner und Fritz von Daumiller.

Zur Eröffnung der aktuellen Ausstellung „Glanzvoll – die Kunst der Prinzregentenzeit am Chiemsee“ stellte sich mit Seiner Königlichen Hoheit Luitpold von Bayern sowie der als Schirmherrin fungierenden Elisabeth Herzogin in Bayern prominenter Besuch in der Priener Galerie im Alten Rathaus ein.

Prien – Der Zweite Bürgermeister Michael Anner (CSU) warf in seinem Grußwort einen Blick zurück auf die Entwicklung von Prien in jener Zeit. Danach sprach Elisabeth Herzogin in Bayern davon, dass der Prinzregent – ein „grundehrlicher, lebensbejahender Mensch“ – bei seinem Regierungsantritt geargwöhnt habe, beim Volk auf Ablehnung zu stoßen. Er habe befürchtet, dass man ihm die Absetzung des exzentrischen Königs Ludwig II., der mit seinen ausufernden Bauplänen in Ungnade gefallen war, sowie seinen anschließenden Tod ankreiden würde. Aber er habe es geschafft, die Wogen zu glätten und das Leben in eine gute Zeit zu führen, so Elisabeth Herzogin in Bayern. Er sei bei seinem Antritt ein „geschliffener Charakter“ gewesen mit einer guten Ausbildung und vielen Interessen.

Elisabeth Herzogin von Bayern sprach bei der Eröffnung der Ausstellung über den Prinzregenten Luitpold als Mann mit „geschliffenem Charakter“.

Eintauchen in längst vergangene Zeiten

Anders als der menschenscheue König Ludwig II. habe sich Prinzregent Luitpold gern unters Volk gemischt, sich häufig porträtieren lassen und viele Freundschaften mit Künstlern gepflegt. Legendär seien seine Besuche in deren Ateliers gewesen – zu früher Stunde und meist unangemeldet. Er habe der Zeit eine hohe Stabilität verliehen. „Er war ein guter Mensch, zur richtigen Zeit am richtigen Ort“, so das Fazit der Herzogin.

Der Vorsitzende des Kulturfördervereins Georg Klampfleuthner zeigte sich in seiner Rede „sprachlos, ob der Kunst, die wir hier sehen“. Die aktuelle Ausstellung ermögliche es, in eine Ära der guten alten Zeit einzutauchen, die von Erneuerung und Aufbruch geprägt gewesen sei. Junge unbekannte Künstler seien in den Sommermonaten auf die Fraueninsel geströmt, um „zu malen, sich auszutauschen und gegenseitig zu inspirieren“.

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„München leuchtete und Prien glänzte“, besser könne der Untertitel der Ausstellung nicht gewählt sein. In den Kunstwerken erkenne man die Zeichen der Zeit, was den Menschen damals wichtig gewesen sei und wonach sie sich gesehnt hätten. Die Ausstellung zeige, dass „Prien ein ernst zunehmender Kunst-Ort ist“, so Klampfleuthner.

Danach führten die Kuratorinnen Inge Fricke und Ute Gladigau in den Entstehungskontext der Kunst während der Prinzregentenzeit ein. Schließlich eröffnete Andrea Hübner, Geschäftsführerin der Prien Marketing GmbH, die Werkeschau offiziell.

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