Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


VERTRAG UNTERZEICHNET

Adalbert Stürzer bleibt Jagdpächter in Schleching

Einen neuen Vertragunterzeichneten Pächter Adalbert Stürzer und Vorsteher Jakob Stadler (vorne links beziehungsweise rechts) im Beisein von (hinten von links) Thomas Pletschacher, Franz Fembacher und Robert Glück von der Vorstandschaft.  Wunderlich
+
Einen neuen Vertragunterzeichneten Pächter Adalbert Stürzer und Vorsteher Jakob Stadler (vorne links beziehungsweise rechts) im Beisein von (hinten von links) Thomas Pletschacher, Franz Fembacher und Robert Glück von der Vorstandschaft. Wunderlich

Jagdpächter in Schleching ist und bleibt Adalbert Stürzer. Der Vertrag ist verlängert worden.

Schleching – Schon im Oktober 2016 hatte die Jagdgenossenschaft beschlossen, den Pachtvertrag mit Stürzer nach zwölf Jahren für weitere sechs zu verlängern. Der Vertrag wäre Ende März ausgelaufen. Die Pachtsumme stieg um zehn Prozent und beträgt jetzt 5500 Euro. Der neue Vertrag war vorbereitet, mit der unteren Jagdbehörde besprochen worden – und jetzt in der Jahreshauptversammlung im Gasthof „Zellerwand“ wurde er von Adalbert Stürzer und Vorsteher Jakob Stadler unterzeichnet.

Auch Bürgermeister Josef Loferer freute sich über die Verlängerung. Er lobte den Pächter und den Vorsteher, dass sie dafür sorgen, dass das Gleichgewicht von Wald und Wild in der Jagdgenossenschaft Schleching ausgewogen sei.

Der Vorsteher der Jagdgenossenschaft Schleching berichtete in seinem Rückblick auf das vergangene Jahr über sechs Ausschusssitzungen. Vor allem auch über den Abschussplan sei diskutiert worden.

So war der Vorschlag der Vorstandschaft, für Rehwild 60 Stück im Zeitraum von drei Jahren, für Rotwild und Gamswild jeweils sechs Stück pro Jahr auf den Plan zu setzen. Ein Verbissgutachten wird in diesem Jahr neu erstellt.

Weiter berichtete Stadler von einer Sitzung beim Bayerischen Bauernverband Traunstein. Hier wurde über eine neue Umsatzsteuerregelung für Jagdgenossenschaften berichtet, die aber – wie eine Prüfung ergab – auf die Schlechinger Jagdgenossenschaft nicht zutrifft.

Wildbiologe Dr. Andreas König hielt einen Vortrag über die Tierfütterung.

An drei Terminen für ein Grundlagenseminar für Jagdvorsteher hatte Stadler teilgenommen, ebenso an einer Jagd-Bezirksversammlung mit dem Thema „Jagdkataster“ und an zwei weiteren Veranstaltungen zum aktuellen Stand der Schwarzwildproblematik und zur afrikanischen Schweinepest. Für beide Probleme gebe es in Schleching zurzeit keinen Anlass zur Sorge, berichtete Stadler nun in der Versammlung.

Die Probleme bei der Auszahlung des Jagdschillings zeigte Schriftführer Wolfgang Bachmann auf. Viel unnötige Zeit muss er mit Rücküberweisungen verbringen. Er bat dringend darum, Änderungen wie zum Beispiel eine neue Konto-Verbindung oder die Übergabe an einen Nachfolger an die Genossenschaft zu melden – und zwar mit einem E-Mail an die Adresse ig-jag-schleching@gmx.de. Ohne die korrekten Konto-Angaben kann keine ordnungsgemäße Überweisung stattfinden. Es folgte der Vorschlag, die nicht „zustell baren“ Beträge für die neue Orgel in der St. Remigius-Kirche zu spenden.

Franz Fembacher trug den Kassenbericht vor.

Jagdpächter Stürzer war mit den Jahren 2016/17 sehr zufrieden. Geschossen wurden 20 Rehe, zehn Füchse, vier Gamsen und drei Dachse. Er freute sich über eine gute Unterstützung der Jäger und der Bauern. Ein Problem sah er in der aktuell vorherrschenden Räude, einer durch Milben verursachten Hauterkrankung.

Das Jagdessen richteten die Jagdpächter aus. Für das Jagdessen der Frauen steht noch kein Termin fest. wun

Kommentare