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Abschied von erfahrenem Trio

Am letzten Schultag vor den Ferien hat die Franziska-Hager-Mittelschule drei erfahrene und beliebte Lehrkräfte in den Vorruhestand verabschiedet: Ingeborg Berg, Georg Bacher und Karl Wullinger.

Prien - Mit "Wehmut" entließ Rektor Hans-Joachim Reuter im Kreise des Kollegiums das Trio mit Blumen, Präsenten und besten Wünschen in einen neuen Lebensabschnitt. Er attestierte allen dreien eine "mütterliche und väterliche Art" im Umgang mit ihren Schülern.

"Ich kenne nur wenige, denen jeder Schüler als Person so wichtig ist", charakterisierte der Rektor Ingeborg Berg als "die Mutter ihrer Klasse". Nach einem kurzen Gastspiel in Bernau unterrichtete sie seit 1978 in Prien.

Berg hatte als Kind gemeinsam mit Kollege Georg Bacher bei dessen Vater in Bernau, der gemeinsamen Heimatgemeinde, die Schulbank gedrückt. Bacher wiederum kam in seiner eigenen Laufbahn als Lehrer über Rosenheim und Bad Aibling zurück nach Bernau, wo er von 1992 bis 2004 beschäftigt war. Seitdem lehrte der Hobbyimker in Prien. Reuter bescheinigte ihm, trotz vielfältiger Aufgaben, "immer alles auf die Reihe gebracht" zu haben.

Der gebürtige Münchener Karl Wullinger kam ein Jahr nach Berg, also 1979, an die damalige Hauptschule in der Marktgemeinde. "Seine humorvolle Art wird uns fehlen", bedauerte der Rektor und attestierte dem scheidenden Kollegen "eine "ruhige und umsichtige Art".

Abschied nahm das Kollegium auch von Gitti Plank, die sich nach sechs Jahren Schulsozialarbeit künftig anderen Aufgaben widmen wird, unter anderem verstärkt der offenen Ganztagsschule am örtlichen Gymnasium und der Realschule. "Sie haben unserer Schulsozialarbeit ihren Stempel aufgedrückt", dankte ihr Reuter.

Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Jürgen Seifert verabschiedete das Pädagogen-Trio und Plank mit Blumen und Buchgeschenken. Er nutzte die Gelegenheit, der Franziska-Hager-Mittelschule als solches ein gutes Zeugnis als "Musterschule, auch in vielen Dingen, die über den normalen Unterricht hinausgehen", auszustellen. Sie sei auch außerhalb überall akzeptiert.

Noch mehr Präsente gab es für die Vorruheständler und Plank im Namen des Elternbeirats vom stellvertretenden Vorsitzenden Wolfgang Furtner - der selbst dieses Ehrenamt nach sieben Jahren abgeben wird. db

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