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„Findet eure persönliche Himmelsleiter“

Abiturzeugnisse für 59 Schüler des Staatlichen Landschulheims Marquartstein

Zweimal die Traumnote 1,0: Darüber dürfen sich die Absolventinnen Klara Plenk aus Staudach (links) und Hannah Kink aus Übersee freuen.
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Zweimal die Traumnote 1,0: Darüber dürfen sich die Absolventinnen Klara Plenk aus Staudach (links) und Hannah Kink aus Übersee freuen.
  • VonChristiane Giesen
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Wieder fest in weiblicher Hand ist die Bestenliste des Abiturjahrgangs am Gymnasium Landschulheim Marquartstein. Die Schüler bekamen am Freitag bei insgesamt drei festlichen Veranstaltungen ihre Abiturzeugnisse überreicht bekamen. Die beiden Besten mit einem Notendurchschnitt von 1,0 sind Hannah Kink aus Übersee und Klara Plenk aus Staudach.

Marquartstein – Der Festakt begann musikalisch schwungvoll mit dem Kulthit „Stairway to Heaven“ der britischen Rockband Led Zeppelin, vorgetragen auf der Bühne von einer Band aus Lehrern und Abiturienten unter der Leitung von Musiklehrer Michael Hiemke. Wegen Corona durften sie erst vor wenigen Wochen wieder anfangen, gemeinsam zu proben.

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Schulleiter Christian Czempinski griff in seiner Ansprache das Motto des berühmten Songs auf, dessen Text „Leiter in den Himmel“ bis heute eine Art Mysterium sei. Daran knüpfte er eine ganze Reihe von guten Wünschen für die insgesamt 59 Absolventen, unter anderem „göttliche Inspiration, etwas gestalten und schaffen zu dürfen“. Er wünschte den jungen Leuten „ihre persönliche Himmelsleiter zu erklimmen“, wobei er weder die Verschwendung von Geld noch von Ressourcen meine. Den Eltern gratulierte der Oberstudiendirektor ebenso, die nun „zurecht tief zufrieden und stolz sein“ dürften.

Als Vertreterin des Elternbeirats gratulierte Maren Fembacher den Absolventen von ganzem Herzen. Für die Eltern habe es viele schöne Momente gegeben, aber oft sei es auch eine Gratwanderung gewesen, das Richtige zu tun und in den vielen unterschiedlichen Situationen das Richtige zu sagen. Nun beginne ein neuer Lebensabschnitt.

Kontakt zur Schulfamilie halten mit dem Bund der Altmarquartsteiner

„Wir sind stolz auf euch“, sagte Fembacher und empfahl den Absolventen, sich beim Bund der Altmarquartsteiner (BAM) registrieren zu lassen, um den Kontakt mit der Schulfamilie nicht zu verlieren. Über dieses Netzwerk könnten wertvolle Kontakte aufrechterhalten und neue geknüpft werden. Obwohl die Mitgliedschaft im BAM kostenlos ist, könnten durch Spenden viele Dinge für die Schule getan werden, für die sonst keine Mittel vorhanden wären.

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Auch heuer belohnte der BAM die Autoren der besten Facharbeiten mit einem kleinen Geldgeschenk, das ihnen mit den Abiturzeugnissen überreicht wurde.

Im Fach Kunst wurden zwei Facharbeiten ausgezeichnet. Maria Autschbach widmete sich dem Thema „Achentaler Künstlerlegenden: Rupprecht Geiger – ein Maler der Farbe“. Pia Endres widerum schrieb über „Walter Lederer – Wie hat sein Kriegsschicksal die Werke des Künstlers geprägt?“ Im Fach Geographie belohnte der BAM Amelie Szesnats Arbeit „Stürme im Klimawandel – Gefahren und Auswirkungen für die niederländische Nordseeküste“.

Lossprechung von der Schulpflicht

Nach dem wieder fetzig ironischen Song „Finger weg von meiner Paranoia, sie war mir immer lieb und teuer…“ erfolgte die feierliche „Lossprechung“ durch den Schulleiter „von der Pflicht, eine Schule zu besuchen“ und die Überreichung der Abiturzeugnisse mit den zwei Oberstufenkoordinatoren Helmut Liebl und Peter Straßer. Mit den Zeugnissen gab es auch für alle einen Thermobecher mit dem Logo der Schule zur Erinnerung, den die stellvertretende Schulleiterin Katharina Brachmann überreichte.

Die vergleichsweise kurzen drei Feiern endeten in bester Laune mit einem Glas Sekt auf der Terrasse neben dem Festsaal.

Die besten Abiturienten

Sie zählen zu den Besten: (von links) Helen Voigt, Elisa Mavroeidakos, Amelie Szesnat, Martin Thoma Leitita Laubhuber und Sarah Grimm.

1,0: Hannah Kink aus Übersee und Klara Plenk aus Staudach; 1,1: Martin Thoma aus Marquartstein, Elisa Mavroeidakos und Laura Tack, beide aus Übersee; 1,2: Sarah Grimm aus Grassau; 1,3: Merle Dronzella, Internatsschülerin aus Amberg, und Helen Voigt aus Übersee, 1,5: Pia Endres aus Grassau, Katrin Hacher aus Marquartstein, Amelie Szesnat aus Bergen und Letitia Laubhuber aus Schleching.

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