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ABC-Schützen trainieren sicheren Schulweg: Noah aus Prien kann Schulbeginn kaum erwarten

Der sichere Weg zur Schulewill geübt sein: Noah trainiert mit seinem älteren Bruder Samuel, wie er an der Fußgängerampel auf Höhe des Lidl-Parkplatzes gefahrlos die Seestraße überqueren kann. privat

Im März hat Noah Andonov seinen ersten Schulranzen bekommen. So begann die heiße Phase auf dem Weg zum Abc-Schützen. Die Chiemgau-Zeitung hat ihn stellvertretend für alle Schulanfänger begleitet. Jetzt rückt der erste Schultag näher und die Vorfreude steigt.

Prien – Vor fünf Wochen hat Noah noch seinen Abschied im katholischen Kindergarten St. Irmengard mit allen Vorschulkindern gefeiert..Seit seinem vierten Lebensjahr gehörte der Kindergarten zu seinem Alltag. Am Dienstag, 10. September, wird er seinen ersten Schultag an der Franziska-Hager-Grundschule haben.

Damit er gut vorbereitet startet, haben Noah und seine Eltern Martina und Goce Andonov die Ferien genutzt, um diese neue Phase vorzubereiten.

Nicht für kürzesten, sondern für sichersten Schulweg entschieden

Mit Mama, Papa und seinem großen Bruder Samuel, der in die dritte Klasse kommt, hat Noah einige Male den neuen Schulweg geübt. „Hierbei haben wir uns bewusst nicht für den kürzesten, sondern für den (vermeintlich) sichersten Weg entschieden“ erzählen Martina und Goce Andonov der Chiemgau-Zeitung. Sie haben einen Weg mit möglichst wenig Verkehr und Straßenüberquerungen gesucht. „Da Noah sich manchmal noch verträumt im Straßenverkehr verhält, haben wir ihn auf mögliche Gefahren hingewiesen und geübt, nicht nur auf Autos, sondern auch auf andere Verkehrsteilnehmer wie Radfahrer zu achten. Wir werden ihn zwar am Anfang noch selbst zur Schule bringen, haben jedoch mittlerweile ein sicheres Gefühl, dass er den Weg auch alleine gehen könnte“, erzählen seine Eltern. Wenn alles gut läuft, kann Noah vielleicht schon bald mit einen Nachbarsbub selbstständig ztur Schule gehen. Sein Bruder Samuelk (8) fährt inzwisdhen sogar schon oft mit dem Rad.

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Beim Elternabend in der Priener Grundschule kurz vor den Sommerferien haben alle Eltern erfahren, was zum ersten Schultag alles benötigt wird. Noahs Eltern haben dann die erste Grundausstattung an Heften, Blöcken, Stiften sowie Mäppchen, Pinsel und Malkasten gekauft und vorab schon in die Schule gebracht. Dort wird das Material aller Abc-Schützen über die Ferien gelagert. Beim Beschriften helfen meist die Klassenlehrerinnen. Sie arbeiten viel mit Symbolen, die den gleichen Anfangsbuchstaben haben wie ihr Vorname, weil die Neuen ja noch nicht lesen können. Samuels Sachen hatte alle eine Sonne aufgeklebt.

Bei dem Elternabend vor dem Ferien war auch schon eine erste Klassenliste in Umlauf. Ob er bei der bleibt, hängt aber davon ab, wie viele Kinder am Stichtag tatsächlich neu in die Schule kommen und wie viele Klassen gebildet werden dürfen.

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Und was natürlich am ersten Schultag nicht fehlen darf, ist die Schultüte. Gemeinsam mit seiner Mama hat Noah in den Ferien daran gebastelt. Seine Schultüte musste rund um seinen Lieblings-Fußballverein FC Bayern München gestaltet werden. Was jedoch in die rot-weiße Tüte kommt, wird bis zum ersten Schultag von seinen Eltern geheim gehalten.

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Noahs Fußball-Leidenschaft hatte sich auch schon im Frühjahr beim Kauf des Schulranzens durchgesetzt. Zwar achteten seine Eltern auf die Ergonomie, aber Fußballer-Motive auf dem Ranzen mussten sein.

Die letzten Ferientage werden noch am See oder beim Spielen genossen, solange das Wetter mitspielt – für Noah steht jedoch die Vorfreude auf die Schule im Mittelpunkt – endlich Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen, darauf freut er sich sehr. Ein paar Wörter kann Noah jetzt schon lesen. Im Kindergarten wurden er und die anderen Vorschulkinder schon behutsam auf den neuen Lebensabschnitt vorbereitet. Sie gingen dort zum Beispiel regelmäßig ins Zahlenland.

Etwa 80 Abc-Schützen starten in Prien am 10. September

Insgesamt starten am 10. September etwa 80 Abc-Schützen in die ersten Klassen in Prien. Auch in der Außenstelle in Wildenwart wird es wieder eine erste Klasse geben. Dass Noah und die Neuen fit für den Schritt in die Schule sind, hatten sie vor Monaten schon bei Eignungstests unter Beweis gestellt. Lehrerin Daniela Steiner hatte mit Noah diverse Tests durchgeführt. So musste er zum Beispiel seinen Namen schreiben, Quadrate und Dreiecke erkennen und nachzeichnen, einen Ball fangen und werfen sowie auf diverse Fragen antworten. Auch ein Gesundheits-Check gehörte zum Pflichtprogramm vor der Anmeldung. db/re

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