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Zufrieden mit der Urlaubssaison

Ab Ostern rollte die Urlauberwelle in Bernau an

Insgesamt 300104 Übernachtungen konnte die Gemeinde Bernau (hier eine Westansicht) heuer im Zeitraum Januar bis Oktober verbuchen.
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Insgesamt 300.104 Übernachtungen konnte die Gemeinde Bernau (hier eine Westansicht) heuer im Zeitraum Januar bis Oktober verbuchen.
  • VonElisabeth Kirchner
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Touristik-Leiterin Anja Abel zog positive Bilanz: „Starke Sommersaison – heuer gab’s mehr Übernachtungen in Bernau als im Vorjahr“.

Bernau – Sehr zufrieden mit der Urlaubssaison des laufenden Jahres zeigte sich Anja Abel, Leiterin Tourismus und Marketing der Gemeinde Bernau: Im Zeitraum Januar bis Oktober dieses Jahres verzeichnete die Kommune insgesamt 300 .104 Übernachtungen und liegt damit über den Vorjahreswerten (plus 10,7 Prozent) und über den Zahlen aus dem Vor-Corona Jahr 2019 (plus 22,6 Prozent).

Knapp die Hälfte der Übernachtungen sind auf die ortsansässigen Kliniken der Medical-Gruppe zurückzuführen. 56 Prozent entfallen dagegen auf rein touristische Übernachtungen. Seit Ostern rollte dieses Jahr die Urlauberwelle an, vor allem die Sommersaison sei „sehr stark“ gewesen, so Abel. Und: Die Anzahl der Betten stieg im Vergleich zu 2019 über alle Beherbergungskategorien hinweg um sieben Prozent an.

Ein Boom im Camping-Bereich

Die Verweildauer variiere nach Beherbergungskategorie deutlich, so Abel weiter. Am längsten verweilten die Gäste in den Kategorien Ferienhaus, Ferienwohnung und Urlaub auf dem Bauernhof mit 5,4 bis 6,4 Tagen. Erheblich kürzer – nämlich im Schnitt 1,4 Tage – blieben die Gäste der Sparte Camping- und Wohnmobilstellplätze. Diese kurze Aufenthaltsdauer führte Abel unter anderem auf die verkehrsgünstige Lage an der A 8 zurück, wo viele Wohnmobilurlauber auf ihrem Weg in Richtung Süden einen kurzen Übernachtungsstopp einlegen.

Sei es wegen der guten Ausgangslage oder weil das Stellplatzkontingent im Chiemseepark Felden erweitert wurde, die Kategorie Camping- und Wohnmobilstellplätze erlebe einen Boom. „Die Camper und Wohnmobilisten machen mittlerweile rund 24 Prozent aller touristischen Übernachtungen in Bernau aus.“

Ziel sei es, so Abel weiter, diese Gäste künftig besser mit Informationen zum Ortskern zu versorgen, damit auch die Gastronomen und Betriebe im Ort von diesem (Umsatz)-Potenzial profitieren und die Durchreisenden für einen längerfristigen Urlaub gewinnen zu können. Hier gelte es auch, jüngere Zielgruppen mit sinnvollen und nachhaltigen Investitionen und Angeboten anzusprechen.

164 Veranstaltungen bei 1402 Terminen haben laut Abel dieses Jahr in Bernau stattgefunden und wurden größtenteils von der Tourist-Info beworben. Der Kurpark bot unter anderem Bühne für das Bernauer Open-Air-Kino mit Live-Bands und Foodtrucks sowie für zahlreiche Konzertveranstaltungen der Musikkapelle, der Alphornbläser und regionaler Bands.

Große Events wie das Streetfood Festival und das Mittelalterfest sorgten für Unterhaltung im Chiemseepark Felden und sollen auch in 2023 wieder stattfinden. Zahlreiche Vereinsfeste, Theater-, Konzert- und Kunstveranstaltungen sowie Themenwanderungen wie die neuen Römerführungen rundeten das Veranstaltungsangebot ab.

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In diesem Jahr habe die Tourist-Info auch viel Außenwerbung betrieben, betonte Abel. So wurde der Markenauftritt komplett erneuert und modernisiert, seien es er Imagefilm, die nachhaltige „Give-away Kollektion“ oder die aktuellen Broschüren. Insbesondere das neue Gastgeberverzeichnis sowie der in diesem Jahr erstmals erstellte sogenannte Urlaubsbegleiter – ein umfangreicher Wegweiser im handlichen Pocket-Format mit wertvollen Freizeit- und Gastronomietipps, Fahrplänen – seien bei Gästen, Vermietern und Einheimischen besonders gut angekommen. Im kommenden Jahr wolle man auch die Nebensaison bewerben, „Promotion-Touren, Mailing- und Werbeaktionen für Rad- und Wanderurlaub sowie die Überarbeitung einiger zentraler Gästebroschüren sind hierzu in Planung“, so die Tourismus-Expertin.

Zudem sei eine Studie angedacht, die die Wirtschaftskraft des Tourismus – vor allem auch hinsichtlich der indirekten Profiteure – herausarbeiten und so für den Stellenwert des Tourismus im Ort sensibilisieren soll.

Tourist-Info zieht um in Widholzer Straße

Abschließend erläuterte Anja Abel den aktuellen Projektstatus zum Umbau „Haus des Gastes“. Während der Sanierungs- und Modernisierung in der Aschauer Straße wird die Tourist-Information in der Widholzer Straße 5 (Gebäude ehemals Seiwald Media) die Anliegen der Gäste und Vermieter betreuen.

Aktuell werden die Räumlichkeiten bei Seiwald auf die Bedürfnisse der Tourist-Info angepasst.

Der Umzug in die Widholzer Straße soll bis Anfang März 2023 abgeschlossen sein. Eine Rückkehr in das umgebaute „Haus des Gastes“ ist für 2025 vorgesehen.

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