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„So einfach wie Nasenbohren“

6.000 Schnelltests für Schüler im Landkreis Traunstein verteilt

6.000 Corona-Schnelltests habe das Landratsamt noch am Freitag an die Schulen im Landkreis Traunstein ausgeliefert, gab Landrat Siegfried Walch (CSU) in einer Videobotschaft auf Instagram bekannt.

Traunstein - „Für Eltern und Schüler ist der Präsenzunterricht ein ganz wichtiger Schritt“, sagte Walch. Ab Montag sollen die Tests zur Verfügung stehen und ein Großteil der Schulen habe bereits signalisiert, dass sie dieses freiwillige Angebot in Anspruch nehmen wollen.

Der Ablauf ist laut Walch für die Schüler geeignet: „Das ist so einfach wie Nasenbohren.“ Langfristig sei der Landkreis gerüstet, habe genügend Tests auf Lager und bereits nachgeordert. Die Tests sind laut Michael Reithmeier, Sprecher des Landratsamts, für Schüler ab 15 Jahren zugelassen.

Das Traunsteiner Landratsamt gab außerdem bekannt, dass weitere Personen zur Priorisierungsgruppe 2 zählen und künftig gegen Corona geimpft werden sollen. Terminvergaben können laut Behördenangaben erst dann erfolgen, wenn alle Impfungen in der Priorisierungsgruppe 1 terminiert wurden.

Aktuelle Artikel zur Corona-Pandemie finden Sie auf unserer OVB-Themenseite.

Die zweite Priorisierungsgruppe betrifft nun zusätzlich Menschen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege sowie in Grundschulen oder Förderschulen tätig sind. Das Impfangebot richtet sich zudem an Personen, die in den mit Förderschulen räumlich verbundenen Kinderbetreuungseinrichtungen arbeiten. Heilpädagogischen Tagesstätten (HPT) und Schülerheime zählen zum Kreis für die zweite Priorisierungsgruppe, ebenso private Grund- und Förderschulen sowie Schulen für Kranke und schulvorbereitende Einrichtungen. Explizit nennt das Landratsamt Traunstein auch das Personal in der Mittags- und Nachmittagsbetreuung sowie in der Jugendsozialarbeit an Schulen in Zusammenhang mit der Impfung.

Diese Zielgruppe kann sich im Impfzentrum Altenmarkt oder in Traunstein impfen lassen. Die Teilnahme an der Impfung ist ein freiwilliges Angebot des Freistaats. Wer sich anmelden möchte, kann dies über die bayernweit zentrale Registrierungsplattform BayIMCO (www.impfzentren.bayern) tun. Dort registrieren sich Impfberechtigte für einen Termin. Anzukreuzen ist die Rubrik „Tätigkeit in einer Grund- oder Förderschule bzw. in Kinderbetreuungseinrichtungen oder in der Kindertagespflege“. Wer im BayIMCO bereits registriert ist, kann die Daten über das Onlineportal oder telefonisch (08 62 1/5 08 00) aktualisieren.

Zudem laufen aktuell Planungen, Impfungen über mobile Teams zu ermöglichen. Die entsprechenden Örtlichkeiten und Zeitpunkte werden derzeit organisiert.

Auf der Warteliste stehen im Landkreis Traunstein noch Menschen aus der ersten Impfgruppe. Laut Landratsamt sind dies im Landkreis Traunstein etwa 35 000 Personen, von denen aktuell 7800 Personen mindestens die Erstimpfung erhalten haben. Die Differenz beschäftigte jüngst auch den Grabenstätter Gemeinderat. Dass die Bewohner des Kreisaltenheims und des Altenheims in der Au bereits die Impfung erhalten hatten, nicht jedoch die Senioren im Marienstift Marwang, sprach Josef Austermayer (Freie Wähler) an.

Das Marienstift Marwang mit seinen acht Einzelzimmern werde nicht als Alten- und Pflegeheim definiert, erklärt Reithmeier auf Nachfrage unserer Zeitung. Ambulante Wohngemeinschaften werden noch geimpft und stehen bereits in der Planung, so der Sprecher. hgy/mmü

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