Über Rimsting, Prien, Breitbrunn, Gstadt, Gollenshausen

40 Bulldogs fahren unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“ durch den Chiemgau

Traktoren der Chiemgauer Lichterfahrt von der Gruppe „Land schafft Verbindung“.
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Traktoren der Chiemgauer Lichterfahrt von der Gruppe „Land schafft Verbindung“.
  • Anton Hötzelsperger
    vonAnton Hötzelsperger
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Mit in die Dunkelheit strahlenden Lichterketten, Christbäumen und Sternen geschmückt fuhr am Samstagabend, ein tuckernder Konvoi der Gemeinschaft „Land schafft Verbindung“ (LSV) bis nach Gstadt und lieferte am Ende im Irmengard-Hof eine Spende ab.

Prien/Rimsting – Die 28 Kilometer lange Tour mit den bunt und lichtstark geschmückten Traktoren führte ab 18 Uhr von Eggstätt über Rimsting, Prien, Breitbrunn und Gstadt nach Gollenshausen. Bayernweit sind in beim LSV Bauern organisiert, um sich in Gesellschaft und Politik für die Landwirtschaft einzusetzen. Die Lichterfahrt stand unter dem Motto „Ein Funke Hoffnung“.

In mehreren Orten Bayerns waren LSV-Mitglieder mit Traktoren unterwegs, so auch im Chiemgau. „Wir wollten nicht demonstrieren im herkömmlichen Sinn, sondern mit den Lichtern gerade vor Weihnachten darauf hinweisen, dass das Miteinander und das Aufeinander-Zugehen zwischen Landwirten und Verbrauchern ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft sind“, sagte Josef Hofmeyer aus Rimsting als Sprecher der LSV-Gruppe Chiemgau gegenüber der Chiemgau-Zeitung.

1200 Euro für kranke und von Schicksalsschlägen gebeutelte Menschen

Dort wurde noch vor Beginn der corona-bedingten Ausgangssperre an den Irmengard-Hof der Björn-Schulz-Stiftung für deren Betreuung schwerst kranker Kinder eine Spende in Höhe von 1200 Euro übergeben. „Obwohl Corona momentan unser aller Leben stark belastet, sollten wir dennoch nicht die zahlreichen anderen Krankheiten und Schicksalsschläge unserer Mitmenschen in der Gesellschaft vergessen“, so der LSV.

Corona-konform Kindern mit dem Lichterkonvoi eine Freude bereiten

Die Landwirte wollten den Menschen und vor allem den Kindern mit ihrer Aktion auch eine Freude bereiten. „Diese konnten durch die Fenster, vom Garten aus oder weit verteilt an dern Straßenrändern die wunderschön geschmückten Gefährte bestaunen“, so die regionale LSV-Gruppe. Ein Dank galt ebenso dem Vertrauen und der Wertschätzung der Verbraucher in die regionale Landwirtschaft und ihre Produkte. „Jeder Bulldog war nur mit einer Person besetzt, wir hielten uns an alle aktuellen Auflagen, aber es war uns wichtig, dass wir gerade vor Weihnachten ein Zeichen setzen“, so Josef Hofmeyer abschließend.

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