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Bagger rollen bald an

Millionen-Pläne: Grassauer Schule wird kräftig umgekrempelt

Die Sanierung mit Neubau soll 2025 abgeschlossen sein.
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Die Sanierung mit Neubau soll 2025 abgeschlossen sein.
  • VonTamara Eder
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In Grassau wird kräftig in das Schulhausprojekt investiert. Die Gemeinden Staudach-Egerndach und Marquartstein müssen sich ebenfalls finanziell beteiligen.

Grassau – 25 Millionen Euro schwer wird das Schulhausprojekt der Gemeinde Grassau mit Generalsanierung der Bestandsgebäude und großem Erweiterungsbau. In der Schulverbandssitzung wurde die Planung gezeigt und auch die finanzielle Beteiligung der Schulverbandsgemeinden beziffert. Die Schulverbandsgemeinden Grassau, Staudach-Egerndach und Marquartstein müssen sich an der Ausstattung beteiligen.

Bürgermeister und Verbandsvorsitzender Stefan Kattari (SPD) informierte, dass neben den Baukosten von weitere zwei Millionen für Einrichtung und Ausstattung hinzukommen. Diese Summe wird nach einem Verteilungsschlüssel auf die Verbandsgemeinden aufgeteilt

Grassau zu 83 Prozent beteiligt.

Grassau trägt auch hier 83 Prozent. Staudach-Egerndach muss sich mit knapp zehn Prozent und Marquartstein mit 7,1 Prozent beteiligen.

Geplant sei nun im Erdgeschoss die offenen Ganztagesschule einzurichten. Zum ersten Mal wird die Schule auch eine Mensa mit Küche bekommen. Die Klassenräume werden eine Ausstattung auf modernstem Stand erhalten. Im Neu- und Erweiterungsbau wird eine große, moderne Aula entstehen.

Planer Simon Bauer, von der Planungsgruppe Strasser, stellte die Planung im Detail vor.

Die Fertigstellung soll im Jahr 2025 erfolgen.

Die vorhandene Ausstattung der Schule könne zu 30 Prozent übernommen werden. Dennoch werden rund 1,1 Millionen Euro für die Möblierung des Altbestands notwendig. Der Erweiterungsbau müsse komplett neu ausgestattet werden. Bauer zeigte hierfür Kosten von 950.000 Euro auf.

Noch in diesem Jahr, voraussichtlich im Juni, soll mit dem ersten Bauabschnitt und damit mit der Sanierung des Hauptgebäudes begonnen werden. Die Ausschreibung hierfür laufe. Der Planer geht davon aus, dass mit Fertigstellung des Schulprojekts Mitte 2025 gerechnet werden kann.

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Schulleiter Georg Tischler dankte für die konstruktive, lösungsorientierte Zusammenarbeit. Kattari erklärte, dass das Projekt 25 Millionen Euro koste, davon elf Millionen an Förderung zu erwarten sei und 13 Millionen Euro von der Gemeinde Grassau gestemmt werden. Der Schulverband werde nur an den Ausstattungskosten beteiligt. Dies erfolge auch über mehrere Jahre. So werden in diesem Haushalt zunächst zehn Prozent der von den Mitgliedsgemeinden zu tragenden Kosten umgelegt.

Einstimmig nahm der Schulverband den Haushaltsplan entgegen. Im Verwaltungshaushalt werden 1,26 Millionen Euro veranschlagt. Der nicht gedeckte Bedarf von 1,139 Millionen Euro wird auf die Gemeinden je nach Schülerzahl verteilt. Grassau trägt davon 738.000 Euro, Staudach-Egerndach 116.000 Euro und Marquartstein 98.000 Euro. Auch die Schulverbundsgemeinden, die Schüler lediglich in die Mittelschulklassen entsenden, müssen sich finanziell beteiligen. Im Vermögenshaushalt stehen 377.000 Euro im Plan, die über die Investitionsumlage von den Gemeinden getilgt werden.

RE/JUF

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