Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.


ORTSGRUPPE RIMSTING IM BUND NATURSCHUTZ

25-jährige Ära geht zu Ende

Das goldene Ehrenzeichen im Bund Naturschutz erhielt der aus seinem Amt scheidende Ortsvorsitzende Gerold Schwarzer (links) vom Kreisvorsitzenden Peter Kasperczyk (Mitte) überreicht. Bürgermeister Jose Mayer (rechts ) übergab ein Bierkrügerl.  Thümmler
+
Das goldene Ehrenzeichen im Bund Naturschutz erhielt der aus seinem Amt scheidende Ortsvorsitzende Gerold Schwarzer (links) vom Kreisvorsitzenden Peter Kasperczyk (Mitte) überreicht. Bürgermeister Jose Mayer (rechts ) übergab ein Bierkrügerl. Thümmler

Rimsting – Iris Badhuber-Feuchtmeir ist die neue Vorsitzende der Ortsgruppe Rimsting im Bund Naturschutz.

In der Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder sie zur Nachfolgerin von Gerold Schwarzer gewählt, der nach 25 Jahren das Amt des Ortsvorsitzenden niederlegte. Bereits im vergangenen Jahr hatte er angekündigt, heuer nicht mehr zu kandidieren.

Der Rücktritt erfolgte in der gut besuchten Versammlung im „Wirtshaus beim Has`n“. Schwarzer hatte mit Iris Feuchtmeir bereits für eine Nachfolgerin gesorgt. Die 56-jährige Restauratorin wurde in der schriftlichen Abstimmung einstimmig gewählt. Sie wird jetzt bis zum Ende der Wahlperiode im Jahre 2021 die Ortsgruppe leiten.

„25 Jahre Gründungsvorsitzender der Ortsgruppe müssen genug sein“, sagte Schwarzer. Er wünschte der neuen Vorsitzenden Feuchtmeir, dass die Ortsgruppe auch weiterhin mit viel Engagement für Natur, Umwelt und Heimat eintreten werde.

In seinem Rückblick auf das vergangene Jahr erinnerte er an einige Aktivitäten der Ortsgruppe wie die Aktion gegen die Plastik-Flut mit einer eigenen Rimstinger Stofftasche mit der Aufschrift „Natürlich Rimsting“. Des Weiteren hatte seinen Angaben zufolge nach zehn Jahren Pause wieder eine „Ramadama-Aktion“ stattgefunden. Als Zukunftsvision nannte er die Gründung eines „Ökomodells Chiemgau“. Sehr wichtig seien Initiativen für mehr blühende Wiese als Nahrung für Insekten.

Ein Schwerpunkt der vergangenen 25 Jahre sei das Projekt „Energie-Autarkie für Rimsting“ gewesen, so Gerold Schwarzer im Rückblick auf seine Amtszeit an der Spitze der Ortsgruppe. Das Vorhaben sei auf einem guten Weg.

Für seinen Einsatz für die Ortsgruppe wurde Schwarzer vom Kreisvorsitzenden Bund Naturschutz, Peter Kasperczyk, mit der goldenen Ehrennadel des Bund Naturschutz ausgezeichnet. Bürgermeister Josef Mayer überreichte Schwarzer ein Krügerl der Inseltöpferei Klampfleuthner.

Der Rosenheimer Diplombiologe Alfred Ringler, ein Schulfreund von Schwarzer, hielt ein Referat über „40 Jahre Landschaftsentwicklung am Chiemsee“. Die Veränderungen in dieser Zeit waren auf Lichtbildern deutlich zu erkennen. Ringler ging in seinen Ausführungen auch auf den derzeit viel diskutierten Flächenverbrauch landauf, landab ein, der aber am Chiemsee wegen des Landschaftsschutzgebietes nicht besorgniserregend hoch sei. th

Kommentare