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„Christus mansionem benedicat“ steht an Türen

22 Kinder tragen in Unterwössen Gottes Segen aus

Pfarrer Peter Bergmaier (rechts) dankte den 22 Sternsingern und den Helferinnen (hinten von links) Rosi und Bernadette Fladischer, Monika Siegel und Barbara Nieß mit Mesnerin Gabi Schürmann (rechts).
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Pfarrer Peter Bergmaier (rechts) dankte den 22 Sternsingern und den Helferinnen (hinten von links) Rosi und Bernadette Fladischer, Monika Siegel und Barbara Nieß mit Mesnerin Gabi Schürmann (rechts).
  • VonLudwig Flug
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In der Pfarrgemeinde Unterwössen sandte Pfarrer Peter Bergmaier 22 Sternsinger unter dem bundesweiten Motto „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“ aus. Während des Gottesdienstes segnete er ihre Gaben.

Unterwössen – 22 Sternsinger sind in der Pfarrgemeinde Unterwössen unterwegs. Pfarrer Peter Bergmaier sandte sie im Gottesdienst zum Jahresanfang aus. Ihr bundesweites Motto lautet heuer „Kinder stärken, Kinder schützen – in Indonesien und weltweit“. Die Entsandten sammeln Spenden und bringen an den Häusern den Schriftzug „Christus mansionem benedicat – Christus segne dieses Haus“ mit Kreide an.

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Am Abend des Neujahrstages erzählte Pfarrer Bergmaier in seiner Predigt in der Pfarrkirche St. Martin von einer Reisegruppe aus Arabern und einem französischen Wissenschaftler in der Wüste. Der Wissenschaftler zweifelte an Gott, als seine Mitreisenden die Gebetsteppiche ausrollten. Sie hätten Allah nie gesehen oder berührt. Andererseits behauptete der Wissenschaftler am nächsten Morgen, ein Kamel sei in der Nacht am Zelt gewesen. Warum er das meine, fragten die Reisekumpanen. „Man sieht es an den Fußspuren um das Zelt“, so der Franzose. „Und Allahs Fußspuren sieht man dort“, wies der gläubige Araber auf das Wunder des Sonnenaufgangs hinter den Dühnen.

Gott setzt Spuren in das Leben

Mehr als nur Fußspuren hätten Maria und Josef erlebt, findet Pfarrer Bergmaier. Sie hätten den erstaunlichen Weg mitgehen dürfen, den Gott gegangen sei, die Liebe der Menschen zu gewinnen. Bis heute setze Gott seine Spuren in unser Leben. „Darauf können wir auch im neuen Jahr vertrauen, wir werden nicht allein sein“, so der Pfarrer. Im Anschluss an die Kommunion wandte sich der Geistliche an die Sternsinger, die, soweit sie nicht ministrierten, in prächtigen Gewändern die ersten beiden Kirchenreihen füllten. Er weihte Kreide, Weihrauch, Salz und Wasser auf dem Tisch unmittelbar vor ihnen. Die Gemeinde rief er auf, ihnen nicht die Türen zuzuschlagen. Die Sternsinger ermutigte er, nicht zu verzagen, falls es doch einmal geschehe. Der Gottesdienst schloss mit einem gemeinsamen gesungenen „O du fröhliche“.

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