2136 Stunden für Einsätze, Übungen, Lehrgänge und Veranstaltungen

Einige Feuerwehrler aus Marquartsteinwurden für ihre langjährige Treue geehrt. Von links Quirin Höglmüller, Thomas Drickl, Hans-Michael König, Hans Lechner, Matthias Aigner und Erster Kommandant Thomas Mayer. Peter

Marquartstein – Die Einsatzfülle konnte nur durch den guten Ausbildungs- und Übungsstand bei der vorhandenen Mannschaftsstärke bewerkstelligt werden.

Das sagte Kreisbrandinspektor Georg König bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Marquartstein. Er bezog sich dabei auf den Bericht des ersten Kommandanten Thomas Mayer. Laut Mayer musste die Wehr zu 57 Einsätzen ausrücken.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Simon Reiter, verwies in seinem Bericht auf das 150. Vereinsjubiläum in zwei Jahren und danke dem Festausschuss und Festleiter Konrad Hochhäuser für ihre Planungs- und Organisationsarbeit, die bereits laufen.

Das silberne Feuerwehr-Ehrenzeichen am Band für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst erhielten Hans Lechner und Hans-Michael König. Das goldene für 40 Jahre ging an Matthias Aigner und Thomas Drickl. Die Ehrenurkunde für zehn Jahre erhielt Quirin Höglmüller. Zum Feuerwehrmann wurde Lukas Entfellner und zum Löschmeister Konrad Hochhäuer befördert.

Das vergangene Jahr sei nach 2013 das einsatzreichste Jahr der Feuerwehr gewesen, so Mayer. Der Personalstand umfasst momentan eine Feuerwehrfrau und 36 Feuerwehrmänner sowie einen Anwärter in die aktive Mannschaft und 19 Mitglieder in der Jugendfeuerwehr. Es entstanden 796 Einsatzstunden. Insgesamt wurden laut Mayer von den Aktiven im vergangenen Jahr 2136 Stunden für Einsätze, Übungen, Lehrgänge und sonstige Veranstaltungen geleistet.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen, gehören auch Einsätze wie die Rettung einer Person mit der Drehleiter aus einem Dachgeschoss oder Wohnungsöffnungen.

Besonders anspruchsvoll sei der Hausbrand am 20. Dezember gewesen. Durch starken Föhnsturm sei die Brandausbreitung enorm gewesen.

Der Kommandant hob die aktive Jugendarbeit mit den Jugendwarten Johann Troiber und Konrad Hochhäuser hervor. Die Jugendfeuerwehr führte im vergangenen Jahr 21 Übungen durch. Dabei wurden 672 Übungsstunden geleistet.

Da es eines der einsatzstärksten Jahre gewesen sei, bedankte sich Bürgermeister Andreas Scheck besonders für die zahlreichen geleisteten Stunden. Die Einsatzstärke sei wieder stabiler geworden und mit der Stärke der Jugendfeuerwehr sei man hier weiterhin auf einen guten Weg. Scheck erinnerte daran, dass die Feuerwehr mit ihren verschiedenen Veranstaltungen jedoch auch das Dorfleben bereichere. Der Bürgermeister würdigte die Bereitschaft der Wehr, dass sie 24 Stunden am Tag das ganze Jahr hindurch bereit sei, die Sicherheit in Marquartstein zu gewährleisten. Scheck sagte zu, dass die Gemeinde alles dafür tun werde, dass das auch so bleibe.

In einer Wehr sei es wichtig, dass die älteren Kameraden in der Feuerwehr blieben, um ihre Erfahrung an die jüngeren weitergeben zu können, sagte König.

In der Öffentlichkeit müsse noch mehr publik gemacht werden, dass es sich ausschließlich um ehrenamtliche Kräfte handle, führte der Brandinspektor aus. Nur durch die Ausbildung und die durchgeführten Übungen in Marquartstein sei die Bewältigung der Einsatzvielfalt möglich gewesen. mp

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