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Verein für einheimische Sprache und Mundarten

„So werd gredt“: 20 Jahre im Einsatz für die bayerische Sprache

Gustl Lex in Aktion
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Gustl Lex in Aktion

Gut besucht war das Jahrestreffen des Vereins „Bairische Sprache und Mundarten Chiemgau-Inn“ (BS) im Sailer-Keller.

Traunstein/Chiemgau – Erster Vorsitzender Rudi Mörtl hob das auch in seiner Begrüßung hervor. Eigentlich habe man heuer das 20-jährige Bestehen des Vereins feiern wollen, der im März 2001 gegründet wurde.

Damals haben sich 28 Gleichgesinnte zusammengetan. Erster Vorsitzender war damals der Apotheker Günther Driesler. Ein paar Jahre später übernahm Rudi Mörtl den Vorsitz. Der neue Verein erfuhr rasch Zuspruch und weitete seine Aktivitäten auf die Landkreise Altötting, Mühldorf und Traunstein aus. „In diesen 20 Jahren haben wir über 200 Veranstaltungen durchgeführt, im Schnitt zehn pro Jahr“, so Mörtl nicht ohne Stolz. Im Vordergrund standen stets Lesungen und Beiträge von regionalen Mundartautoren und Musik. Mit „Drent und herent“ und weiteren Themen wurde auch immer die enge Land- und Sprachverbindung mit dem Salzburgerischen he rausgestellt.

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Mörtl erinnerte an die „Rupertiwinkler Federfuchser“, die „Preaner Verserlschreiber“, den „Drei-Kini-Hoagart“ in Erlstätt und ähnliche Autorenvereinigungen und Veranstaltungen. Bekannt gemacht wurden auch Autoren aus der Region.

42 Veranstaltungen

In 42 Veranstaltungen war die bairische Sprache das Hauptthema. Man erinnert sich an hochkarätige Veranstaltungen mit Kapazitäten der bairischen Sprache wie Gerald Huber, Professor Dr. Georg Zehetner, Prof. Anthony Rowley und weitere Sprachwissenschaftler. Es gab einen Dichterwettstreit, Beiträge von bairischen Autorenvereinigungen und bairischer Literatur.

Sehr viel Interesse weckte das Mundart-Lexikon „So werd gredt“, das auf Initiative von Mitglied Hans Müller herausgegeben wurde und „reißenden“ Absatz fand. Andreas Wimmer aus dem Vereinsvorstand gab einen Überblick über die Mitgliederentwicklung, die trotz Corona 24 Neuzugänge aufzeigte.

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Zum Stichtag 30. Dezember 2020 hatte der Verein 837 Mitglieder, 2021 bisher 13 Neuzugänge, denen sieben Abgänge durch Tod oder Wegzug gegenüber stehen. Eigentlich hätte die Neuwahl der Vorstandschaft erfolgen sollen, doch die Neuwahl wurde mit dem Votum der Anwesenden auf kommendes Jahr verlegt. Der bisherige Vereinsvorstand bleibt bis zur Neuwahl im Amt. Rudi Mörtl appellierte an die Frauen im Saal: „Wenn eure Männer bei uns in der Vorstandschaft mitarbeiten, sind sie gut aufgehoben und machen keine Dummheiten!“ In der Aussprache regte Rudi Gapp eine Zusammenarbeit mit dem Literaturverein Chiemgaufreunde an.

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