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57 Auftritte im Fasching - Reinerlös an Festabend übergeben

16000 Euro gespendet

Die Schäffergruppe spendete 16000 Euro. Sie überreichte unter anderem 7000 Euro an den Ambulanten Hospizdienst der Caritas. Auf unserem Foto von der Übergabe sind zu sehen (von links) Schäfflermeister Hannes Huber, die Hospizbegleiter Hanns-Walter Muhr und Maria Lackner und Fachdienstleiter Wolfgang Grießenböck vom Ambulanten Hospizdienst der Caritas sowie der Organisator der Schäfflertänzer, Sebastian Eisenreich.  Foto  buthke
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Die Schäffergruppe spendete 16000 Euro. Sie überreichte unter anderem 7000 Euro an den Ambulanten Hospizdienst der Caritas. Auf unserem Foto von der Übergabe sind zu sehen (von links) Schäfflermeister Hannes Huber, die Hospizbegleiter Hanns-Walter Muhr und Maria Lackner und Fachdienstleiter Wolfgang Grießenböck vom Ambulanten Hospizdienst der Caritas sowie der Organisator der Schäfflertänzer, Sebastian Eisenreich. Foto buthke

Traunstein - Mit ihren 57 Auftritten im Fasching "ertanzte" die Schäfflergruppe der Traunsteiner Kolpingfamilie einen Reinerlös von 16000 Euro. An einem Festabend im Pfarrsaal von St. Oswald, den die Musikkapelle Surberg-Lauter und die Stadtmusik Traunstein musikalisch umrahmten, verteilte sie nun das Geld an den Ambulanten Hospizdienst der Caritas (7000 Euro), das Familienpflegewerk des Katholischen Frauenbunds (7000 Euro) und an die Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule (2000 Euro).

Für den Ambulanten Hospizdienst nahmen Fachdienstleiter Wolfgang Grießenböck sowie die Hospizbegleiter Maria Lackner und Hanns-Walter Muhr den Geldbetrag entgegen. Grießenböck berichtete, dass der vor 19 Jahren gegründete Hospizdienst drei hauptamtliche Mitarbeiter in Teilzeitbeschäftigung und 60 ehrenamtliche Hospizbegleiter hat, die Krebspatienten auf ihrem letzten Lebensabschnitt begleiten.

Das Familienpflegewerk ermögliche, das "System Familie" für einen gewissen Zeitraum fortzuführen, wenn die Mutter ausfalle, so Einsatzleiterin Irene Schweiger. Sie übernahm den Scheck zusammen mit der Teamsprecherin Christa Strohmayer.

Mit ihrem Geld wird die Franz-von-Kohlbrenner-Mittelschule nach den Worten von Rektor Hubert Schmid und Konrektorin Ulrike Hoernes einen Brotbackofen errichten. Die Schäfflertänzer werden beim Bau Hand- und Spanndienste leisten, versprachen der Organisator der Schäfflergruppe, Sebastian Eisenreich, und Schäfflermeister Hannes Huber. Schmid freute sich, dass seine Schüler nun etwas Praktisches tun könnten, und bot anderen Schulen und Kindergärten an, den Brotbackofen zu benutzen.

Vieles sei dieses Mal beim Schäfflertanz neu gewesen, erklärte der Schäfflermeister. Zum ersten Mal spielten zwei Musikkapellen zum Tanz. Nachdem die Musikkapelle Surberg-Lauter die Schäffler bereits seit 30 Jahren begleitet, machte heuer auch die Stadtmusik Traunstein mit. Das Hofbräuhaus Traunstein stiftete ein neues Holzfass, nachdem das alte von 1983 schon in die Jahre gekommen war. Neu war mit Oberbürgermeister Manfred Kösterke auch der Schirmherr. Schließlich war ebenfalls neu, dass der erste Auftritt der Schäfflertänzer am 5. Januar wegen Regens nicht im Freien, sondern im Foyer des Rathauses stattfand.

"An 13 Tagen wurde der Schäfflertanz 57-mal aufgeführt", so Eisenreich. Dies seien nur drei weniger gewesen als vor zehn Jahren. Damals sei der Fasching jedoch zwei Wochen länger gewesen. Das meiste seien acht Tänze an einem Tag gewesen. Weil die Traunsteiner Schäfflertänzer nicht nur in der Stadt begehrt gewesen seien, seien sie an neun Tagen mit dem Bus unterwegs gewesen.

Oberbürgermeister Kösterke freute sich als Schirmherr über die schöne und gute Tradition, den Schäfflertanz aufzuführen und den Erlös für einen guten Zweck zu spenden. "Dies ist wichtig, denn nicht nur überall auf der Welt, sondern auch bei uns gibt es genug Möglichkeiten, soziale Einrichtungen und Zwecke zu unterstützen." bjr

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