GEMEINDERAT GRASSAU

1000 Euro für Almen-Datenbank

Grassau – Eine internetbasierte Datenbank, die alle Aspekte des Almwesens und der Almgeschichte im Achental umfasst, plant der Heimat- und Geschichtsverein. Insgesamt werde das Projekt, so Bürgermeister Rudi Jantke, voraussichtlich 25 000 Euro kosten.

Der Anfrage des Vereins um finanzieller Unterstützung in Höhe von 1000 Euro kam der Marktgemeinderat einhellig in der jüngsten Sitzung nach.

Seiner Ansicht nach ist dieses Projekt sehr sinnvoll, da der Bestand wie auch nicht mehr existierende Almkaser aufgenommen werden.

Laut Geschichtsverein werden die Almen in Bergen, in den Gemeinden des Achentals und Reit im Winkl in einer Datenbank erfasst. 90 von 175 Almen seien bereits in dieser registriert. Bislang gebe es kein vergleichbares Projekt.

Erfasst werden Daten zur Entstehungs- und Baugeschichte der Almen, zu den Rechtsformen des Almbesitzes, zur Wald-, Alm- und Forstgeschichte, zur Almwirtschaft in Geschichte und Gegenwart, zu den ökologischen und ökonomischen Aspekten der Almwirtschaft, zum Almleben früher und heute und ihrer Bedeutung für Sport, Tourismus, Kulturlandschaft, Religion, Literatur, Kunst und für das Brauchtum. Die Datenbank ist für alle Interessierten frei nutzbar und bietet viele Informationen. Ein Ziel ist es, die Almen als unverzichtbare Kulturdenkmäler wahrzunehmen. tb

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