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850 Unterschriften an Abgeordnete übergeben

Betroffene aus Rosenheim wehren sich gegen Impfpflicht in medizinischen Einrichtungen

Bei der Übergabe des Protestbriefs gegen eine einrichtungsbezogene Impfpflicht: (von links) Christina Bofinger, Daniela Ludwig und Sabine Lauterborn.
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Bei der Übergabe des Protestbriefs: (von links) Christina Bofinger, Daniela Ludwig und Sabine Lauterborn.

Die Einführung der Corona-Impfpflicht für medizinische und pflegerische Einrichtungen stößt in der Region auf Widerstand. Nun übergaben Intensiv-und Anästhesie-Fachkräfte der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig einen offenen Protestbrief. Wie sie darauf reagierte.

Rosenheim – 850 Unterschriften aus über 20 Einrichtungen stecken in dem offenen Protestbrief, den die Intensiv-und Anästhesie-Fachkräfte Christina Bofinger und Sabine Lauterborn der Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig übergaben haben. Bei der heimischen Wahlkreisabgeordneten stießen sie damit auf großes Verständnis. „Ich bin aus Überzeugung für eine Impfung, aber ich stehe einer allgemeinen Impflicht äußerst skeptisch gegenüber“, sagte Daniela Ludwig. „“Und auch bei der einrichtungsbezogenen Impfpflicht habe ich immer vor Versorgungsengpässen zulasten der Patienten gewarnt.“

In dem Brief warnen unter anderem Kranken – und Altenpflegekräfte, Heilerziehungspfleger, Intensiv- und Anästhesiekräfte, aber auch Physiotherapeuten oder Küchenkräfte in Kliniken vor der einrichtungsbezogenen Impflicht ab dem 16. März. „Wir befürchten, dass es zu einem Versorgungsnotstand in den Kliniken kommt“, erklärte die Initiatorin des offenen Briefes, Christina Bofinger. „Diese drakonische Maßnahme ist unverhältnismäßig. Viele Kolleginnen und Kollegen haben sich bereits bei der Agentur für Arbeit gemeldet.“

„Viele Kolleginnen und Kollegen haben Existenzängste“, sagte Sabine Lauterborn. „Und viele fragen sich, warum sie jetzt ihren Job verlieren sollen, den sie gerne ausüben. Und wir fragen uns, ob angesichts der unzureichenden Wirkung des Impfstoffes der Eingriff in die freie Berufsausübung und die Grundrechte gerechtfertigt ist.“

Die Unterzeichner des Briefes fordern deshalb den Bundestag auf, das Gesetz zurückzunehmen.

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