50 JAHRE FUSSBALLABTEILUNG DES SV BAD FEILNBACH

Zusammenhalt und Erfolgsgeschichte

Vom Bayerischen Fußballverband ausgezeichnet: Ernst Töglhofer (links) und Martin Kolb (Zweiter von rechts) nahmen die Urkunde entgegen.
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Vom Bayerischen Fußballverband ausgezeichnet: Ernst Töglhofer (links) und Martin Kolb (Zweiter von rechts) nahmen die Urkunde entgegen.

Ihr 50-jähriges Bestehen feierte die Abteilung Fußball des Sportvereins Bad Feilnbach mit einem Festabend. Mit Beiträgen der „Scheinheiligen“, Gratulationen und Musik wurde der runde Geburtstag würdig begangen. Vom Bayerischen Fußballverband gab es eine Ehrenurkunde.

Bad Feilnbach – Erster Gratulant des Abends war Bürgermeister und Schirmherr Anton Wallner, der den Sportverein Bad Feilnbach als eine „Säule der Gesellschaft“ würdigte und die wichtige Jugendarbeit lobte, die der Verein in der Gemeinde Bad Feilnbach leiste. Wallners Berührungen mit dem Spiel um das runde Leder sind eigenen Angaben zufolge von wenig Erfolg gekrönt gewesen: „Gscheider der trainiert no a Jahr“, war die Aussage des 2006 verstorbenen Johann „Schani“ Tutschka, der die Sparte Fußball 1968 ins Leben gerufen hatte.

Tutschkas Verdienste würdigte auch Sportvereinsvorstand Wolfgang Dostthaler in seinem Grußwort. Sein besonderer Dank galt nicht nur den „Männern der ersten Stunde“, sondern auch den Organisatoren und Verantwortlichen für den Fußball, Martin Kolb, Werner Hanke und Ernst Töglhofer. Eine besondere Ehre wurde dem Bad Feilnbacher Traditionsverein an diesem Abend durch den Bayerischen Fußballverband zuteil: Die Kreisvorsitzende (Kreis Inn/Salzach) Carmen-Jutta Gardill und Schiedsrichter-Obmann Sepp Kurzmeier überreichten eine Ehrenurkunde in Anerkennung der Verdienste um den Fußballsport an Martin Kolb und Ernst Töglhofer.

Anfänge auf dem Reithofgelände

In seinem Rückblick erinnerte Kolb an die Anfänge der Sparte Fußball: „Der erste Platz mit Toren war am Reithofgelände.“ Durch den Einsatz von Schani Tutschka und Franz Xaver Priller als Förderer sowie vieler weiterer „Macher“ wuchs die Sparte auf heute 150 Jugendliche und zahlreiche Trainer und Betreuer an. „Wir ziehen alle an einem Strang“, lobte Kolb den Zusammenhalt innerhalb des Vereins und der Sparte. Er berichtete auch von der Erfolgsgeschichte „Ortsturnier“, das heuer zum 25. Mal stattfindet. Keine Rivalität herrscht nach Ansicht Kolbs mit dem ASV Au mit dessen Vorsitzendem Joes Harraßer.

Besondere Höhepunkte des Abends waren die vier „Scheinheiligen“, die mit ihren eigens getexteten Liedern Ereignisse und Persönlichkeiten rund um den Bad Feilnbacher Fußball aufgriffen.

Froh waren die vier Damen, dass der „groß und gerade gewachsene Bürgermeister – Gott sei Dank – kein Auer ist“, man in der B-Klasse spiele, „obwohl man Kreisliga kannt“. Sie brachten ein „Hoch auf den Fußball-Entschleunigungsverein“ dar. „Wer ned unten gspuid hat, der konn a ned aufsteign“, lautete die Erkenntnis der Damen. Für Martin Kolb, Ernst Töglhofer und Werner Hanke hatten die „Scheinheiligen“ jeweils ein eigenes Lied dabei, was die Besucher im Festzelt am Sportplatz immer wieder zu Zwischenapplaus und Lachsalven animierte.

Zur Unterhaltung spielte bei den Feierlichkeiten eine kleine Besetzung der Musikkapelle Bad Feilnbach auf. Nach dem offiziellen Programm sorgte „Wastl und Band“ mit Stephanie Dost thaler und Sebastian Kolb mit modernen Liedern und zeitlosen Klassikern für Stimmung im Festzelt und an der Bar.

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