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„Suchen nach einer gemeinsamen Lösung“

Zukunft des geplanten Moorbads in Bad Aibling bleibt unklar – Kurdirektor trifft sich mit Schmelmer Hof

Auf dem Areal des Schmelmer Hofs soll ein Moor- und Therapiebad entstehen, was auf der Kippe steht.
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Auf dem Areal des Schmelmer Hofs soll ein Moor- und Therapiebad entstehen, was auf der Kippe steht.
  • VonNicolas Bettinger
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Nach den Diskussionen im Bauausschuss über die zwölf Schwarzbauten auf dem Areal des Schmelmer Hofs reagierte die Hotel-Inhaberin enttäuscht und brachte ein Ende des geplanten Moorbades ins Spiel. Nun fand ein Gespräch mit ihr und Kurdirektor Thomas Jahn statt.

Bad Aibling – Wie geht es weiter im Falle des Schmelmer Hofes oder vielmehr mit dem geplanten Moor- und Therapiezentrum in Bad Aibling? Wie bereits berichtet, steht dieses nach der jüngsten Bauausschusssitzung auf der Kippe. Ob daran ein Gespräch beider in Streit geratenen Parteien etwas änderte, ist bislang unklar.

Nachdem der Bauausschuss vergangene Woche erneut die Änderungsanträge des Investors abgelehnt hatte, wonach die auf dem Areal des Hotels errichteten zwölf Schwarzbauten im Nachhinein genehmigt werden sollten, hatte Inhaberin Karola Lindinger enttäuscht reagiert und daraufhin im Gespräch mit der Redaktion angekündigt, die Pläne für das von der Stadt mitfinanzierte Moorbad platzen zu lassen. „Ein Moor- und Therapiebad wird es so mit uns nicht mehr geben“, sagte Lindinger am Tag nach der Sitzung.

Stadt Bad Aibling will sich von Investor nicht erpressen lassen

Viele der Fraktionsvorsitzenden reagierten verwundert über die Aussage und betonten, die Stadt lasse sich nicht erpressen. Doch ist das letzte Wort seitens der Hotel-Verantwortlichen schon gesprochen?

Auf erneute Nachfrage des Mangfall-Boten teilte Kurdirektor Thomas Jahn nun mit, dass am vergangenen Dienstag (8. Februar) ein Gespräch mit der Hotel-Inhaberin stattgefunden habe. Demnach rede man derzeit miteinander „und wir suchen eine gemeinsame Lösung“. Zu den genauen Inhalten des Gesprächs wollte sich Jahn zum jetzigen Zeitpunkt nicht äußern. Auch nicht, in welche Richtung es in Zukunft gehen könnte.

Versuch eines „vernünftigen Dialogs“

„Wir versuchen jetzt erstmal Ruhe in die Situation zu bringen“, so Jahn. Nun gehe es in erster Linie darum, einen „vernünftigen Dialog“ zu führen und die zahlreichen Emotionen aus der Thematik herauszunehmen. Man müsse sich jetzt auf die sachliche Ebene konzentrieren. „Mehr gibt es im Augenblick tatsächlich nicht zu sagen.“

Auch eine Nachfrage beim Hotel Schmelmer Hof ergab keine weiteren Informationen. Inhaberin Karola Lindinger war hierfür bislang nicht erreichbar.

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