Zuhause für 31 Bruckmühler Familien – Grünes Licht für Wohngebiet an Weihenlindener Straße

Insgesamt 31 neue Hausnummern können mittelfristig in dem Dreieck Bruckmühler Straße im Süden, Weihenlindener Straße im Westen und ehemalige Bahnlinie im Nordosten nach dem „Ja“ zum Bebauungsplanentwurf vergeben werden.
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Insgesamt 31 neue Hausnummern können mittelfristig in dem Dreieck Bruckmühler Straße im Süden, Weihenlindener Straße im Westen und ehemalige Bahnlinie im Nordosten nach dem „Ja“ zum Bebauungsplanentwurf vergeben werden.

Der Bruckmühler Marktgemeinderat brachte die Aufstellung des Bebauungsplanes „Östlich der Weihenlindener Straße“ mit einem einstimmigen Abstimmungsergebnis auf den Weg. Perspektivisch finden hier 31 Bruckmühler Familien einen Platz zum Leben.

Von Torsten Neuwirth

Bruckmühl – Schon im Januar 2019 hatte der Marktgemeinderat dafür den Aufstellungsbeschluss gefasst. Das Ziel der Marktgemeinde: die Realisierung eines Wohngebietes für 31 Bruckmühler Familien.

Bebauung mit 16 Häusern geplant

Aus mehreren folgenden Besprechungsrunden zwischen der Gemeindeverwaltung, den Grundstückseigentümern sowie der Planungsfirma und dem Vermessungsamt resultierte ein Strukturkonzept samt städtebaulichen Rahmenbedingungen.

Letzteres mündete nun in einen diskutablen Bebauungsplan-Entwurf. Dieser sieht ein allgemeines Wohngebiet mit zwei sogenannten Vierspännern, zwei Dreispännern sowie fünf Doppelhäusern und sieben Einzelhäusern vor.

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Ein Hauptaugenmerk der Planer lag nach Aussage von Thomas Brückner von der Bauverwaltung vor allem auf einer kompakten und flächensparenden Bauweise. „Trotzdem stehen für sämtliche Bauparzellen ausreichende Freiflächen zur Verfügung. Auch wurde eine gute Belichtung der Gebäude umgesetzt“, lautete sein Fazit.

Die angedachte Wandhöhe von 6,50 Metern ermögliche zudem eine sinnvolle Nutzung der Dachgeschosse. Die Dachformen und -neigungen sind dem östlich angrenzenden Baugebiet angepasst. Für den zentralen Bereich ist ein Spielplatz eingeplant.

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Die Erschließungsstraße weist eine Breite von sechs Metern samt anschließenden Parkbuchten und Pflanzstreifen aus. Über zwei weitere Eigentümer- und Privatwege soll die Erschließung der Wohnhäuser und des Kinderspielplatzes erfolgen.

Immissionsfragen werden geprüft

Abschließend wies Brückner in seinem Sachvortrag darauf hin, dass die am weiteren Genehmigungsverfahren beteiligte Abteilung Immissionsschutz beim Landratsamt Rosenheim um eine Stellungnahme gebeten wird, ob mögliche Immissionsprobleme in Verbindung mit einem westlich gelegenen Landwirtschaftsbetrieb bestehen.

Nach einigen allgemein gehaltenen Anmerkungen stimmten die Räte dem Entwurf des Bebauungsplanes zu.

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