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Im Förderzentrum

Zimmerer-Azubis stellen Spiel- und Gartenhaus mit kräftigem Hauruck auf

Das Holzhaus wurde von den jungen Handwerkern an Ort und Stelle gebracht.
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Das Holzhaus wurde von den jungen Handwerkern an Ort und Stelle gebracht.

„Baumaßnahme vollendet“: Nach dem Herstellen der Fundamente für das Spiel- und Gartenhaus, das die Schüler der Zimmerer-Klasse Berufsschule Bad Aibling (BS) für die Rupert-Egenberger-Schule konstruiert haben, erfolgte jetzt der Aufbau im Garten des „Sonderpädagogischen Förderzentrums“ (SFZ) in der Krankenhausstraße.

Bad Aibling – Das Holzhaus symbolisiert auch die angestrebte enge Zusammenarbeit der beiden Schulen bei ihrer Bewerbung beim bayerischen Kultusministerium für das Prädikat „Schulprofil Inklusion“.

Die 18 Zimmerer-Azubis hievten das knapp eine halbe Tonne schwere Bauwerk mit dem Einsatz von zwei Kanthölzern als „Tragehilfen“ und einem kräftigen „Hauruck“ vom Transportanhänger auf die vorbereiteten und gegen Feuchtigkeit isolierten Betonfundamente.

Die Arbeit ist getan: Die Zimmerer-Azbis hatten sich ihre Brotzeit wahrlich verdient.

Komplett aus Fichtenholz

Das aus Fichtenholz errichtete Häuschen ist jeweils 1,50 Meter lang und breit und hat eine Firsthöhe von 1,80 Metern.

„Die Schüler haben das Haus selber geplant, das Projekt ist für die Azubis der ersten Jahrgangsstufe sehr gut geeignet als „Lernobjekt von Grund auf“, erläuterte Fachlehrer Sepp Staber, unter dessen „Bauleitung“ das Aufstellen erfolgte. Noch zu vervollständigen ist die Dachdeckung mit Biberschwanzplatten.

Über das neue Garten- und Spielhaus freuen sich neben den Schulkindern unter anderem Sonderschulrektorin Angelika Held und Fachlehrer Sepp Staber (von links) sowie die „Kiwanis“-Repräsentanten Axel Seibeck und Josef Kuttendreier, Oberstudiendirektor Jürgen Ersing (von rechts) sowie Fachlehrer Thomas Börner (Fünfter von rechts). Die Zimmerer-Azubis nahmen auf dem Holzhaus auch gleich einen Schneelast-Test vor. Baumann

Die Grundschüler schauten beim Aufstellen gespannt zu und waren dann „ganz aus dem Häuschen“, als sie ihr neues „Spiel-Domizil“ dann stürmen durften. Auch die „großen Neuntklässler“ aus der Kellerstraße verfolgten das Geschehen vor Ort.

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Berufsschulleiter Jürgen Ersing richtete seinen Dank an die angehenden Zimmerer und die Fachlehrer Thomas Börner und Sepp Staber: „Zusammen mit der Rupert-Egenberger-Schule sind wir auf dem Weg zum Inklusions-Siegel“ betonte der Oberstudiendirektor, der sich auch bei den „Kiwanis Bad Aibling“ und bei der Firma BayWa für die Geld- beziehungsweise Sachunterstützung bedankte.

„Eine Wahnsinnsarbeit“

„Das ist eine Wahnsinnsarbeit der Berufsschüler, unsere Kinder haben schon lange gefragt: Wann kommt das Spielhaus?“, erklärte Förderschulrektorin Angelika Held bei ihren Dankesworten.

Sie äußerte zudem die Hoffnung, „dass die Rupert-Egenberger-Schule noch lange mit der Berufsschule zusammenarbeiten wird“. Im Namen den „Kiwanis“ wies Axel Seibeck, der im Herbst die Nachfolge von Thomas Quiram als Präsident antreten wird, auf die vielen von der Organisation bereits geförderten Projekte hin.

„Uns liegt das Projekt „Schulprofil Inklusion“ am Herzen und wir wünschen den beiden Schulen eine gute Zusammenarbeit“, bekräftigte er. Abgeschlossen wurde die „Holzhaus-Aktion“ mit einer Brotzeit für alle Beteiligten.Johann Baumann

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