BAUAUSSCHUSS GIBT GRÜNES LICHT FÜR ANTRAG

Feldkirchen-Westerham: Wohnungen anstelle des leerstehenden Betriebes auf ehemaligen Fleisch- und Wursthandel

Das Gebäude an der Bahnhofstraße soll abgerissen werden und an gleicher Stelle soll ein Gebäude mit 20 Wohnungen entstehen.
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Das Gebäude an der Bahnhofstraße soll abgerissen werden und an gleicher Stelle soll ein Gebäude mit 20 Wohnungen entstehen.

Bis vor zwei Jahren war in dem großen Haus in der Bahnhofstraße in Westerham ein großer Fleisch- und Wursthandel untergebracht.

Feldkirchen-Westerham – Jetzt soll es abgebrochen werden und Platz machen für ein viergeschossiges Wohnhaus mit Parkebene. Im Neubau sollen 20 Wohneinheiten entstehen. Bevor weitere Schritte in Richtung endgültige Planung unternommen werden können, muss als Erstes der Bebauungsplan „Bahnbereich Westerham“ geändert werden. Dieser in der einzuhaltenden Reihenfolge erste Vorgang konnte mit 9:2 Stimmen auf den Weg gebracht werden.

Grüne gegen „Koloss“

Die dem Bauausschuss vorgelegte Skizze geht für das Gebäude mit den 20 angedachten Wohnungen von diesen Maßen aus: 48 Meter lang, 21 Meter breit und knapp 13 Meter hoch. Eingedeckt werden soll der Neubau mit einem Satteldach. Für die 20 Wohneinheiten müssen 40 Stellplätze eingeplant werden. 14 davon können in der Erdgeschoss-Parkebene, 26 im Freien nachgewiesen werden.

Das Gebäude soll mit einem Satteldach eingedeckt werden. Vom Volumen her gesehen kann die stattliche Kubatur mit der eines schräg gegenüberliegenden Wohn- und Geschäftshauses verglichen werden. Dazu die Stellungnahme der Bauverwaltung: „Die Planung der 20 Wohneinheiten kann befürwortet werden“. Die Meinung zum Bauvorhaben war im Bauausschuss geteilt.

Bei den „Grünen“ Elisabeth Spielmann und Thomas Henties war für dieses Vorhaben keine Bereitschaft für eine Zustimmung zu erkennen. Ganz im Gegenteil: „Der Bauwerber kann doch den Bewohnern südlich der Bahnhofstraße keinen Koloss mit solchen Maßen gegenüberstellen“ wetterten sie. Vor allem die geplante Höhe mit knapp 13 Metern stieß Spielmann und Henties sauer auf. Gleichfalls mitentscheidend für deren negative Einstellung war auch, dass im Zusammenhang mit dem geplanten Bauvorhaben der Kreisel westlich des Bahnhofs nicht vergrößert werden kann.

Hintergrund ist laut Bürgermeister Hans Schaberl, dass der dafür erforderliche Grundstückstreifen nicht erworben werden konnte. Spielmann dagegen vermutet, dass die Gespräche nicht mit dem dafür notwendigen Druck geführt worden seien. Wie auch immer: Der weitere Weg durch die Befürwortungsinstanzen kann begangen werden.

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